Die 10 bestbezahlten Hollywoodstars



Sie verdienen pro Film mehr als mehrere Menschen zusammen in ihrem ganzen Leben. Die Stars in Hollywood sind alles andere als arm und jeder dieser Schauspieler versucht natürlich von Film zu Film seinen Marktwert hochzutreiben. Dabei spielt natürlich die Beliebtheit eine Rolle und auch wie erfolgreich die vergangenen Filme des jeweiligen Schauspielers waren. Wir haben für Sie heute die Top 10 der bestbezahlten Hollywoodstars zusammengestellt. Alle Angaben sind in US-Dollar und beziehen sich auf ein Jahresgehalt.


Liam Neeson
32 Millionen $

Von Georges Biard, CC BY-SA 3.0, Link

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Liam Neeson (* 7. Juni 1952 als William John Neeson in Ballymena, Nordirland) ist ein irischer Schauspieler und Synchronsprecher mit britischer und US-amerikanischer Staatsbürgerschaft. Internationale Berühmtheit erlangte er durch die Rolle des Oskar Schindler in Steven Spielbergs Schindlers Liste.

1976 schloss Neeson sich der Theatergruppe Lyric Players’ Theatre in Belfast an, wo er in Joseph Plunketts Drama The Risen People sein Bühnendebüt gab. Zwei Jahre später wechselte er an das Abbey Theatre in Dublin. Dort sah ihn 1980 John Boorman die Rolle des Lennie in John Steinbecks Of Mice and Men (Von Mäusen und Menschen) spielen und engagierte ihn daraufhin für die Rolle des Ritters Gawain in dem Fantasyfilm Excalibur. Fortan spielte er in zahlreichen Filmen mit, immer wieder in Nebenrollen an der Seite von bekannten und erfolgreichen Schauspielern, wie zum Beispiel in Die Bounty (1984) neben Mel Gibson und Anthony Hopkins, in Mission (1986) neben Jeremy Irons und Robert De Niro, in High Spirits (1988) neben Peter O’Toole, Beverly D’Angelo, Steve Guttenberg und Daryl Hannah, und in Ehemänner und Ehefrauen (1992) von und mit Woody Allen und Blythe Danner, Judy Davis, Mia Farrow, Juliette Lewis, Sydney Pollack. In Steven Spielbergs Schindlers Liste spielte Neeson 1993 die Rolle des Industriellen Oskar Schindler, der im Dritten Reich rund 1200 Juden durch die Anstellung in seiner Fabrik das Leben rettete. Für seine Darstellung erntete Neeson großes Lob von den Kritikern. Er schaffte damit seinen endgültigen Durchbruch und erlangte internationale Anerkennung mit Nominierungen für den Oscar, Golden Globe sowie BAFTA Award jeweils in der Kategorie Bester Hauptdarsteller. Liam Neeson ist mittlerweile in der Top 10 der bestbezahlten Hollywood-Schauspieler mit einem Jahreseinkommen von 32 Millionen $ angekommen.



Denzel Washington
33 Millionen $

Denzel Hayes Washington, Jr. (* 28. Dezember 1954 in Mount Vernon, New York) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Produzent. Er ist zweifacher Oscarpreisträger und war erst der zweite afroamerikanische Schauspieler nach Sidney Poitier, der für eine Hauptrolle mit diesem Filmpreis ausgezeichnet wurde.

Washington wurde in der Nähe von New York als Sohn von Lennis Washington und Denzel Hayes Washington Sr. geboren. Seine Mutter arbeitete in einem Schönheitssalon, sein Vater war Prediger. Denzel Washington besuchte bis 1968 zunächst die Pennington-Grimes Elementary School in Mount Vernon. Dann wurde er von seiner Mutter auf die Oakland Military Academy in New Windsor, New York, geschickt. Nach einem Journalismusstudium an der Fordham University begann er Theater zu spielen. Er tat dies zunächst am American Conservatory Theatre in San Francisco und ging dann nach New York zurück, um Schauspieler zu werden.

Er drehte seinen ersten Kinofilm 1981 im Alter von 27 Jahren. Weitere kleinere Rollen folgten. Einem breiteren Publikum bekannt wurde er durch die Krankenhausserie Chefarzt Dr. Westphall, in der er ab 1982 sechs Jahre lang die Rolle des Dr. Phillip Chandler spielte. Seine erste bedeutende Rolle war die des Steve Biko, des Gründers des Black Consciousness Movement (BCM) in dem Apartheidsdrama Schrei nach Freiheit. Für diese Rolle erhielt er eine Oscar-Nominierung als bester Neben- und eine Golden-Globe-Nomierung als bester Hauptdarsteller. Seinen Durchbruch hatte Washington 1989 mit dem Bürgerkriegsdrama Glory; für seine Darstellung des Soldaten Private Trip wurde er mit dem Oscar ausgezeichnet, erhielt einen Golden Globe als bester Nebendarsteller und weitere Auszeichnungen und Filmpreis-Nominierungen. 1990 spielte er eine Hauptrolle in Spike Lees Film Mo better Blues. Mit Spike Lees Malcolm X festigte er seinen Status als einer der wichtigsten afro-amerikanischen Stars in Hollywood. Für die Rolle dort wurde er erneut für einen Oscar nominiert; daneben erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und weitere Nominierungen für renommierte Filmpreise. In den folgenden Jahren wirkte er in vielen großen Hollywoodproduktionen mit, so neben Julia Roberts in Die Akte und in der Shakespeare-Verfilmung Viel Lärm um nichts neben Kenneth Branagh, der auch Regie führte. In dem AIDS-Drama Philadelphia spielte er neben Tom Hanks die zweite Hauptrolle als dessen Rechtsanwalt. Anschließend drehte er den Cyberspace-Thriller Virtuosity an der Seite von Russell Crowe und mit Gene Hackman das U-Boot-Drama Crimson Tide um einen möglichen Atomkrieg. 1996 spielte er mit Whitney Houston in der romantischen Komödie Rendezvous mit einem Engel. Nach Glory und Crimson Tide war er in dem Film Mut zur Wahrheit von Edward Zwick ein militärischer Ermittler und in dem Blockbuster Ausnahmezustand als Gegenspieler von Bruce Willis ein aufrechter Polizist. 1998 wirkte er in Spike Lees Drama um einen Generationenkonflikt zwischen Vater und Sohn, Spiel des Lebens, mit. 1999 spielte er in der Jeffery Deaver-Verfilmung Der Knochenjäger mit Angelina Jolie den querschnittsgelähmten Ermittler Lincoln Rhyme und überzeugte als Boxer Rubin „Hurricane“ Carter in dem Film Hurricane von Norman Jewison, die ihm seinen zweiten Golden Globe einbrachte.

Die folgenden Projekte waren Training Day und Gegen jede Regel. Die Rolle des korrupten Polizisten in Training Day brachte ihm den zweiten Oscar ein. Washington war nach Sidney Poitier erst der zweite afro-amerikanische Schauspieler, der in der Kategorie Bester Hauptdarsteller einen Oscar gewinnen konnte (später folgten Jamie Foxx, 2005, und Forest Whitaker, 2007). Zuletzt war er in den Filmen Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit und American Gangster sowie in dem Endzeit-Thriller The Book of Eli zu sehen. Inzwischen betätigt sich Washington auch als Regisseur ambitionierter Stoffe. So drehte er 2002 den Film Antwone Fisher und 2007 The Great Debaters, in denen er selbst auch jeweils eine Rolle übernahm. In Antwone Fischer war Washington in der Rolle eines Militärpsychologen zu sehen, der in therapeutischen Sitzungen die Kindheitsgeschichte eines gewalttätigen Soldaten aufdeckt. In The Great Debaters spielte er nach einem realen Vorbild die Hauptrolle des Rhetorikprofessors Mel Tolson, der aus Studenten einer afrikanisch-amerikanischen Südstaaten-Universität ein wortstarkes Debattier-Team formt. Eine weitere Oscarnominierung erhielt er 2013 für die Rolle des William Whitaker als bester Hauptdarsteller in dem Drama Flight. Denzel Washingtons Jahreseinkommen liegt mittlerweile bei 33 Millionen $.



Tom Cruise
35 Millionen $

Von Georges Biard, CC BY-SA 3.0, Link

Von Georges Biard, CC BY-SA 3.0, Link

Tom Cruise (* 3. Juli 1962 in Syracuse, New York; eigentlich Thomas Cruise Mapother IV) ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent. Tom Cruise wuchs gemeinsam mit drei Schwestern in ärmlichen Verhältnissen auf. Seine Kindheit war geprägt durch die ständigen Umzüge seiner Eltern Thomas und Mary, die keinen festen Wohnsitz besaßen. Nach deren Scheidung lebte Cruise bei seiner Mutter und ihrem neuen Ehemann in Glen Ridge, New Jersey. Bis dahin hatte er bereits über 15 verschiedene Schulen in den USA und Kanada besucht. Im Alter von 14 Jahren beschloss er für kurze Zeit, katholischer Priester zu werden, und lebte ein Jahr in einem Priesterseminar der Franziskaner. Sein Interesse galt vor allem dem Sport und der Schauspielerei. In der Schule war er in der Ringermannschaft, doch nach einer Knieverletzung wurde er ausgemustert und beschloss, Schauspieler zu werden. Mit 18 Jahren ging er nach New York, wo er die Neighbourhood Playhouse School of Theater besuchte. Dort lernte er seinen Förderer, den renommierten Schauspiellehrer Sanford Meisner, kennen.

1981 gab er in Endlose Liebe sein Leinwanddebüt. Im gleichen Jahr stand er für Die Kadetten von Bunker Hill gemeinsam mit George C. Scott und Sean Penn vor der Kamera. 1983 wirkte er in Francis Ford Coppolas Die Outsider und in der Komödie Lockere Geschäfte mit. Seine erste bedeutende Hauptrolle spielte er 1985 in Ridley Scotts Fantasy-Epos Legende. Der große Durchbruch gelang Cruise 1986 mit dem Fliegerfilm Top Gun – Sie fürchten weder Tod noch Teufel, der weltweit mehr als 340 Millionen Dollar einspielte und ihn zum erfolgreichsten Schauspieler seiner Generation machte. Das Poolbillard-Drama Die Farbe des Geldes und die Filmkomödie Cocktail festigten in den Folgejahren seinen Ruf als Publikumsliebling. 1987 heiratete er die Schauspielerin Mimi Rogers.

1988 war Cruise neben Dustin Hoffman in Barry Levinsons Drama Rain Man zu sehen. Der Film war 1989 für acht Oscars nominiert und gewann in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Dustin Hoffman) und Bestes Originaldrehbuch. Im Jahr darauf erhielt er für seine Darstellung des gelähmten Vietnam-Veteranen Ron Kovic in Geboren am 4. Juli seine erste Oscar-Nominierung und einen Golden Globe. Mit seinen Rollen in Die Farbe des Geldes, Rain Man und Geboren am 4. Juli gelang es Cruise, sich als ernsthafter Schauspieler zu etablieren. Am Set zu dem Actionfilm Tage des Donners lernte er 1990 Nicole Kidman kennen, die er 1990 nach seiner Scheidung von Mimi Rogers heiratete. Mit Kidman drehte er auch 1992 den Film In einem fernen Land. In den Jahren 1992 bis 1996 stellte Cruise einen Rekord auf, indem er mit Eine Frage der Ehre, Die Firma, Interview mit einem Vampir, Mission: Impossible und Jerry Maguire – Spiel des Lebens (zweite Oscar-Nominierung) nacheinander fünf Filme drehte, die in den USA jeweils über 100 Millionen Dollar einspielten. Dies war zuvor noch keinem anderen Schauspieler gelungen. 1999 spielten Cruise und Kidman die Hauptrollen in der Arthur Schnitzler-Adaption Eyes Wide Shut der Regie-Legende Stanley Kubrick. Ein Jahr später erhielt er für seine Mitwirkung in dem Independentfilm Magnolia seine dritte Oscar-Nominierung als Bester Nebendarsteller.

Im Februar 2001 verkündeten Cruise und Kidman die Trennung, und Cruise reichte die Scheidung ein, die im August des gleichen Jahres vollzogen wurde, wobei beide miteinander das Sorgerecht für die beiden adoptierten Kinder behielten. Cruise begann im gleichen Jahr eine Beziehung mit Penélope Cruz, die er bei den Dreharbeiten zu Vanilla Sky kennengelernt hatte. Anfang 2004 trennten sich Cruise und Cruz, ab April 2005 bestand seine Beziehung mit der Schauspielerin Katie Holmes. Im Dezember 2005 wurde Cruise von den Lesern der Los Angeles Daily News zum peinlichsten Star des Jahres gewählt. Auslöser hierfür waren die „ständigen öffentlichen Knutschereien mit seiner Verlobten Katie Holmes und seine ewigen Liebesbekenntnisse“. Das Hochglanzmagazin Vanity Fair fragte, „ob Tom Cruise den Verstand verloren hat“. Im März 2006 erhielt Cruise die Goldene Himbeere als „nervendste Zielscheibe der Klatschpresse“. Begründung dafür war ebenfalls „seine zur Schau gestellte Begeisterung für seine Freundin Katie Holmes“. Am 18. April 2006 brachte Katie Holmes die gemeinsame Tochter Suri in Los Angeles zur Welt. Cruises und Holmes’ Hochzeit fand am 18. November 2006 im italienischen Bracciano nach Scientology-Ritus statt. Im Juni 2012 gab das Paar seine Trennung bekannt. Cruise setzte sich 2006 öffentlich für Scientology ein und sprach sich gegen Medikamente zur Behandlung von Depressionen und ADHS aus. Tom Cruise zählt seit vielen Jahren zu den bestbezahlten Schuspielern in Hollywood. Sein Jahreseinkommen beläuft sich auf 35 Millionen $, damit belegt er Platz 8 der bestbezahlten Hollywoodstars.



Adam Sandler
37 Millionen $

Adam Richard Sandler (* 9. September 1966 in Brooklyn, New York) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Komiker, Produzent, Komponist, Synchronsprecher und Drehbuchautor.

Adam Sandler wurde im New Yorker Stadtteil Brooklyn als Sohn jüdischer Eltern geboren. Sein Vater Stanley war Elektroingenieur, seine Mutter Judy Lehrkrankenschwester. Als Adam Sandler fünf Jahre alt war, zog die Familie nach Manchester (New Hampshire), wo er die Manchester Central High School besuchte und abschloss. Anschließend besuchte er die Tisch School of the Arts der New York University, die er 1988 absolvierte. Von 1987 bis 1988 spielte Sandler in The Cosby Show (1985–1989) die Rolle des Smitty. Er war außerdem Darsteller in der MTV Spielshow Remote Control, in der er unter anderem als Trivia Delinquent oder Stud Boy auftrat. Nachdem er einmal spontan die Bühne in einem Club in Boston betreten hatte, begann Sandler regelmäßig in Comedy-Clubs aufzutreten. Während eines Auftritts in Los Angeles wurde er von dem Comedian Dennis Miller entdeckt. Miller empfahl ihn daraufhin dem Produzenten von Saturday Night Live, Lorne Michaels. 1990 wurde Sandler als Autor bei SNL engagiert und trat im Jahr darauf auch als Darsteller auf, indem er in der Show ironische selbstgeschriebene Lieder sang, wie zum Beispiel The Chanukah Song, der 2009 von Neil Diamond auf dessen Album A Cherry Cherry Christmas gecovert wurde. Sandler verließ die Show 1996, um sich auf seine Schauspielkarriere zu konzentrieren. Sandlers erster Schritt auf dem Weg zum Filmstar war der Kinofilm Billy Madison – Ein Chaot zum Verlieben, in dem er einen erwachsenen Mann spielte, der in der Schule die Klassen 1 bis 12 wiederholen muss, damit er seinen noch zögernden Vater überzeugen und dessen Hotelimperium übernehmen kann. Nach diesem Film folgten weitere, überraschend erfolgreiche Komödien wie Happy Gilmore (1996) und Eine Hochzeit zum Verlieben (1998).

Mit dem Film Waterboy – Der Typ mit dem Wasserschaden (1998) erreichte Sandler Starstatus. Obwohl die meisten seiner früheren Filme fast immer von den Kritikern verrissen wurden, wie auch die mehrmalige Auszeichnung mit der Goldenen Himbeere bestätigt, haben viele seiner neueren Filme, wie Punch-Drunk Love von Paul Thomas Anderson, fast ausschließlich positive Kritiken erhalten. Mit einem seiner jüngsten Filme, Jack und Jill erlitt er aber wieder einen Rückfall, was die Kritiken betrifft. Der Film erhielt in jeder der zehn Kategorien die Goldene Himbeere, was keinem anderen Film seit Vergabe der Golden Raspberry Awards gelang. Das Publikum blieb Sandler und seinem Slapstick-Humor treu, was sich in Filmeinnahmen von 100 Millionen US-Dollar und mehr niederschlug. Sandler nahm in der Folge auch seriöse Rollen an, wie zum Beispiel in dem von Kritikern hochgelobten Film Punch-Drunk Love, für den er für einen Golden Globe nominiert war und den Chlotrudis Award-Publikumspreis gewann, und Spanglish. Außerdem wurde Sandler eine Zeit lang für die Rolle in dem Film Collateral (2004) in Betracht gezogen, die dann Jamie Foxx übernahm. Sandler, in dessen Familie mehrere Schauspieler waren, gibt nur selten Interviews und schützt sein Privatleben weitgehend vor der Öffentlichkeit. Auf seiner Website wendet Sandler sich aber regelmäßig in Form von Videobotschaften an seine Fans, in denen er sie über seine Filmprojekte auf dem Laufenden hält und sie zu bestimmten Feiertagen grüßt. Im Jahr 1991 machte Sandler seinen Abschluss Bachelor of Fine Arts an der New York University.

Sandler ist mit dem Komiker Kevin James aus der Fernsehserie King of Queens befreundet. James sagte, dass er in der Serie gerne mit guten Freunden zusammengearbeitet habe und deshalb auch Sandler nicht fehlen durfte. 2007 traten beide zusammen in der Komödie Chuck und Larry – Wie Feuer und Flamme auf. Sein Projekt Reign Over Me behandelt die Ereignisse des 11. Septembers 2001 und ist unter anderem mit Don Cheadle, Saffron Burrows, Liv Tyler und Jada Pinkett besetzt. Am 22. Juni 2003 heiratete Sandler das Model Jackie Titone, das er auf dem Set des Films Big Daddy kennengelernt hatte. Sandler und Titone arbeiteten ein weiteres Mal in der Komödie Rent a Man – Ein Mann für gewisse Sekunden von Rob Schneider zusammen, bei der Sandler Produktionsleiter war. Darüber hinaus besitzt er eine eigene Produktionsfirma Happy Madison Productions, benannt nach seinen Filmen Happy Gilmore und Billy Madison – Ein Chaot zum Verlieben. Immer noch zählt Sandler laut dem amerikanischen Forbes Magazine zu den am besten verdienenden männlichen Schauspielern in Hollywood. Sandlers Jahreseinkommen beträgt aktuell 37 Millionen $ und damit liegt er auf Platz 7 unseres Rankings der bestbezahlten Hollywoodstars.



Leonardo DiCaprio
39 Millionen $

Leonardo Wilhelm DiCaprio (* 11. November 1974 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Filmschauspieler und Produzent. Einem breiteren Publikum wurde er durch die Rolle des geistig behinderten Jungen Arnie Grape in Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa bekannt, für die er 1994 seine erste Nominierung für den Oscar erhielt. Zu weltweitem Ruhm gelangte er 1997 mit der Darstellung des mittellosen Schiffspassagiers Jack Dawson in James Camerons Spielfilmdrama Titanic. DiCaprio stellt wiederkehrend authentische Personen der Vergangenheit und Gegenwart dar.

Der Sohn der früheren Rechtsanwaltsgehilfin Irmelin Indenbirken-DiCaprio, geborene Indenbirken, und des Comicbuchautors und -verkäufers George DiCaprio, wurde in Los Angeles als einziges Kind seiner Eltern geboren. Seine Mutter zog in den 1950er Jahren aus ihrem Geburtsort Oer-Erkenschwick in Nordrhein-Westfalen in die USA, sein Vater ist ein bereits in vierter Generation geborener US-amerikanischer Staatsbürger halb italienischer und halb deutscher Abstammung. Seine Großmutter mütterlicherseits, Helene Indenbirken (1915–2008), wurde als Yelena Smirnova in Russland geboren. Über DiCaprios Vornamen soll entschieden worden sein, als seine schwangere Mutter in Italien vor einem Gemälde Leonardo da Vincis stand und der noch ungeborene Sohn gegen die Bauchdecke trat. Seine Eltern trennten sich, als er ein Jahr alt war. Acht Jahre später folgte die Scheidung, DiCaprio lebte überwiegend bei seiner Mutter. Er wuchs in Los Angeles im Stadtteil Echo Park auf und besuchte dort die Grundschule sowie die John Marshall High School. Seine Großmutter Helene Indenbirken wohnte bis zu ihrem Tode im Alter von 93 Jahren am 5. August 2008 im Geburtsort seiner Mutter. DiCaprio, der sie dort seit früher Jugend wiederkehrend besuchte, erwarb während dieser Zeit Grundkenntnisse der deutschen Sprache.

Seine Karriere begann Ende der 1980er Jahre im Alter von 14 Jahren mit Auftritten in Werbespots, darunter für Kaugummi der Marke Bubble Yum und Kraft-Käse sowie als Laiendarsteller in Lehrfilmen. Der Durchbruch gelang ihm 1990 mit der Rolle des Garry Buckman in der Fernsehserie Eine Wahnsinnsfamilie (Originaltitel: Parenthood), die auf dem gleichnamigen Film aus dem Jahr 1989 basiert. In der Seifenoper California Clan übernahm er kurz darauf die Rolle des jungen Mason Capwell. Sein Spielfilmdebüt hatte er in Critters 3 – Die Kuschelkiller kommen, einem B-Movie aus dem Jahr 1991. Zunehmende Bekanntheit erzielte DiCaprio in der Sitcom Unser lautes Heim, in der er 1991 und 1992 den Straßenjungen Luke Brower spielte. Für seine Rollen als Flugpionier Howard Hughes in Aviator und Börsenmakler Jordan Belfort in The Wolf of Wall Street wurde er 2005 und 2014 mit dem Golden Globe Award ausgezeichnet. DiCaprio gehört gegenwärtig zu den bestbezahlten und erfolgreichsten Schauspielern Hollywoods und arbeitet regelmäßig mit renommierten Regisseuren zusammen. Sein Jahreseinkommen beträgt derzeit 39 Millionen $ und damit belegt er Platz 6 unseres Rankings.



Dwayne Johnson
46 Millionen $

Dwayne Douglas Johnson (* 2. Mai 1972 in Hayward, Kalifornien), auch bekannt als The Rock, ist ein US-amerikanischer Wrestler und Schauspieler afroamerikanisch-samoanischer Abstammung. Als Wrestler ist er einer der erfolgreichsten Akteure der WWE. Da sein Vater Wayde Bowles und sein Großvater ebenfalls Wrestler waren, galt er als der erste „Superstar der dritten Generation“.

Geboren in Kalifornien als Sohn von Ata und Wayde Bowles, wuchs Johnson auf Hawaii auf. Später zog er nach Florida, wo er an der University of Miami studierte. Er wurde zum Star seines Footballteams, den University of Miami Hurricanes. 1991 wurde er Mitglied des NCAA-National-Championship-Teams. Er musste seine Karriere jedoch aufgrund einer Knieverletzung beenden. Stattdessen beschloss er 1995 nach seinem Studienabschluss in der Kriminologie, eine Karriere als Wrestler zu starten. Als Bezug zu seiner hawaiischen Vergangenheit ließ er sich 2004 in samoanischer Tradition die Geschichte seiner Familie auf den linken Oberarm tätowieren. Johnson entstammt einer sehr dem Wrestling verschriebenen Familie. Sein Vater Rocky Johnson war WWE-Tag-Team–Champion. Sein Großvater „High Chief“ Peter Maivia war in den 1960ern und 1970ern aufgetreten und hatte damals eine Minirolle in dem James Bond–Film Man lebt nur zweimal. Über Letzteren wird Johnson als Mitglied der samoanischen Wrestlingfamilie Anoa’i angesehen, da Maivia ein Blutsbruder des Familienpatriarchen war und diese Blutsbruderschaften unter den Südseevölkern eine hohe Bedeutung haben. Johnson ist allerdings nicht blutsverwandt, wie oft fälschlich angenommen wird. Ebenso gehört James Reiher (Jimmy Snuka) zu seiner Familie, da dieser eine seiner Tanten heiratete. 1997 heiratete Johnson Dany Garcia. Die Ehe, aus der eine Tochter hervorging, wurde 2008 geschieden.

Erste Erfahrungen als Schauspieler sammelte Johnson in TV-Serien. In einer Folge von Die wilden Siebziger verkörperte er seinen Vater und in einer Episode von Star Trek: Raumschiff Voyager spielte er einen außerirdischen Gladiator.  2001 zeigte er Talent als Action-Darsteller mit seiner Rolle des akkadischen Attentäters Mathayus in Die Mumie kehrt zurück, sodass man sich entschloss, zu diesem Film ein Prequel zu drehen. Nach getaner Dreharbeit zu The Scorpion King lobte ihn der Regisseur mit den Worten: „Dieser Kerl hat alles. Er ist einfach der geborene Actionheld.“ Zugute kam ihm dabei seine Wrestlingerfahrung, denn Johnson macht alle Stunts selbst und laut seinem Regisseur besser als so manches Stuntdouble. Es folgten zwei weitere Actionfilme mit Welcome to the Jungle und Walking Tall – Auf eigene Faust. Mit dem Film Welcome to the Jungle wurde Johnson für den MTV Movie Award nominiert. Die Zeitschrift Widescreen betitelte ihn in der Ausgabe Oktober 2005 als Nachfolger von Arnold Schwarzenegger. 2005 spielte er eine Rolle als Nebendarsteller in Be Cool – Jeder ist auf der Suche nach dem nächsten großen Hit. Im Oktober 2005 erschien in den USA der Science-Fiction-Horror-Film Doom (nach dem gleichnamigen Computerspiel), in welchem Johnson den Führer einer militärischen Sicherungs- und Rettungstruppe spielt. Anschließend spielte er in Southland Tales, welcher bei den Filmfestspielen in Cannes 2006 für die Auszeichnung mit der Goldenen Palme nominiert war. Kritiker bewerteten den Film jedoch überwiegend negativ. Im Drama Spiel auf Bewährung, das im September 2006 in die Kinos kam, spielt er einen Aufseher in einem Jugendgefängnis. 2007 erschien die Disney-Komödie Daddy ohne Plan, in der er den erfolgreichen Quarterback eines Footballteams spielt, der überraschend mit der Existenz einer Tochter konfrontiert wird. 2008 spielte Johnson den Doppelagenten Agent 23 in der Actionkomödie Get Smart.

In dem CGI-Animationsfilm Planet 51, der 2009 in den Kinos anlief, lieh er in der englischsprachigen Originalversion dem amerikanischen Astronauten Chuck Baker seine Stimme. Im selben Jahr kam der Film Die Jagd zum magischen Berg in die Kinos, in der er einen Taxifahrer spielte der zwei außerirdischen Kindern hilft zu ihrem Raumschiff zurückzufinden. 2010 verkörperte er die Hauptrolle des Derek Thompson in dem Kinofilm Zahnfee auf Bewährung. Außerdem hatte er eine kleine Rolle in Die etwas anderen Cops an der Seite von Samuel L. Jackson. 2011 spielte er, an der Seite von Billy Bob Thornton, den Fahrer in Faster und stellte den Polizisten Luke Hobbs in Fast & Furious Five dar. Diese Rolle übernahm er auch in der Fortsetzung Fast & Furious 6 (2013). In der 8. Staffel der Serie Family Guy hat er (real) einen Cameo-Kurzauftritt, in dem er Sex zwischen den Hauptfiguren der Serie mit Puppen nachstellen soll. Dwayne Johnson zählt zu den bestbezahltten Hollywoodstars, sein Jahreseinkommen beträgt derzeit 46 Millionen $.



Mark Wahlberg
52 Millionen $

Mark Wahlberg

Von Eva Rinaldi – Mark Wahlbergcc, CC BY-SA 2.0, Link

Mark Robert Michael Wahlberg, früher auch Marky Mark, (* 5. Juni 1971 in Boston, Massachusetts) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Sänger und Filmproduzent. Bekannt wurde er im Jahr 1991 als Frontmann der Hip-Hop-Formation Marky Mark and the Funky Bunch und als Model für Calvin Klein. Nach einer musikalischen Zusammenarbeit mit Prince Ital Joe und Alex Christensen Mitte der 1990er Jahre stieg Wahlberg ins Filmgeschäft ein und erlebte seinen Durchbruch als Schauspieler mit der Tragikomödie Boogie Nights (1997). Für seine Rolle in Departed – Unter Feinden wurde er 2007 unter anderem für den Golden Globe Award und den Oscar als Bester Nebendarsteller nominiert. Er ist der jüngere Bruder des Sängers und Schauspielers Donnie Wahlberg.

Der Sohn des Auslieferungsfahrers Donald E. Wahlberg Sr. († 2008) und der Bankangestellten und Krankenschwester Alma Elaine Donnelly wurde als jüngstes der neun Geschwister Arthur, Jim, Paul, Robert, Tracey, Michelle, Debbie († 2003) und Donnie geboren. Er wuchs in Dorchester auf, einem von einer Vielzahl ethnischer Gruppen besiedelten Arbeiterviertel von Boston mit hoher Kriminalitätsrate. Trotz ganztägiger Berufstätigkeit der Eltern lebte die Familie an der Armutsgrenze. Die Ehe wurde im Jahr 1982 geschieden. Wahlberg besuchte die Copley Square High School in Boston, verließ sie jedoch ohne Abschluss. Im Alter von 13 Jahren bot sich ihm die Möglichkeit, neben seinem Bruder Donnie Mitglied der sich in der Gründungsphase befindlichen Teenieband New Kids on the Block zu werden, doch stieg Mark Wahlberg bereits nach kürzester Zeit aus, lange bevor die Gruppe ihren ursprünglichen Namen Nynuk ablegte und ihren ersten Tonträger veröffentlichte. Stattdessen geriet Wahlberg als Jugendlicher durch zahlreiche kriminelle Handlungen mit dem Gesetz in Konflikt, darunter Bedrohung, Körperverletzung, rassistische Äußerungen, Vandalismus und Diebstahl. Im Alter von 16 Jahren wurde er wegen versuchten Mordes angeklagt und zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, von denen er nur 45 Tage in Deer Island, Massachusetts absaß. In einem weiteren Fall griff der damals 21-Jährige einen Nachbarn an und brach dessen Unterkiefer.

Mit dem Ziel, Wahlberg eine Zukunft jenseits der Kriminalität zu ermöglichen, finanzierte ihm sein älterer Bruder Donnie 1991 ein eigenes Musikprojekt und verhalf ihm aufgrund seiner Popularität als Mitglied der New Kids on the Block zu einem Plattenvertrag. Darüber hinaus fungierte er als sein Produzent. Unter dem Namen Marky Mark and the Funky Bunch veröffentlichte Wahlberg bei Interscope Records im Juli 1991 das in den USA mit Platin ausgezeichnete Debütalbum Music for the People. Es erzielte Platz eins in den Top Heatseekers Album Charts sowie Platz 21 in den Billboard 200. Die Debütsingle Good Vibrations mit Loleatta Holloway als Gastmusikerin entwickelte sich zu einem weltweiten Hit und belegte unter anderem die Spitzenposition in den Billboard Hot 100 sowie in den Charts in Schweden und in der Schweiz. In Deutschland stieg sie bis auf Position drei empor. Sowohl Good Vibrations als auch die ausgekoppelte Nachfolgesingle Wildside, die in den USA in die Top Ten gelangte, erreichten Gold-Status. Musiksender wie MTV strahlten die Clips in Rotation aus.

Parallel zu seiner Tätigkeit in der Musikindustrie stieg Wahlberg nach einem Auftritt als Marky Mark in der Fernsehproduktion Die Wahrheit führt zum Tod 1993 ins Filmgeschäft ein. Unter seinem bürgerlichen Namen gab er 1994 an der Seite von Danny DeVito sein Leinwanddebüt als Soldat in der Militärkomödie Mr. Bill und übernahm im folgenden Jahr neben Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio seine erste große Nebenrolle als krimineller Drogensüchtiger in der auf den Tagebüchern des Jim Carroll basierenden Filmbiografie Jim Carroll – In den Straßen von New York. Nach einer Hauptrolle als Psychopath in Fear – Wenn Liebe Angst macht (1996) gelang Wahlberg mit Boogie Nights 1997 der Durchbruch als Filmschauspieler. In der Tragikomödie des Regisseurs Paul Thomas Anderson über die amerikanische Porno-Industrie der 1970er Jahre stellte Wahlberg Aufstieg und Fall des Pornostars Dirk Diggler dar und erhielt für diese Leistung eine Nominierung für den Satellite Award. Mit der Kriegssatire Three Kings (1999), Wolfgang Petersens Actionfilm Der Sturm (2000), Tim Burtons Neuverfilmung des Romanklassikers Planet der Affen (2001) oder dem Gangsterfilm The Italian Job – Jagd auf Millionen (2003) etablierte sich Wahlberg als Schauspieler Schritt für Schritt an der Seite von Hollywoodgrößen wie Burt Reynolds, George Clooney, Donald Sutherland, Edward Norton oder Charlize Theron. In The Yards – Im Hinterhof der Macht (2000) und Helden der Nacht – We Own the Night (2007) arbeitete Wahlberg mit Joaquín Phoenix und Regisseur James Gray zusammen und fungierte in letzterem Film zudem als Co-Produzent. Die beiden Schauspieler waren ferner für die beiden Hauptrollen der homosexuell veranlagten Cowboys in Brokeback Mountain vorgesehen, lehnten das Angebot jedoch wegen der geforderten Sexszenen ab.

Seinen bis dato größten Erfolg erzielte Wahlberg im Jahr 2006, als ihn Martin Scorsese in seinem Thriller Departed – Unter Feinden an der Seite von Leonardo DiCaprio, Matt Damon, Jack Nicholson, Martin Sheen und Alec Baldwin besetzte. Für seine Leistung als Bostoner Polizist Bryce Dignam wurde er im Rahmen der Oscarverleihung 2007 als Bester Nebendarsteller nominiert. Darüber hinaus gelang ihm eine Nominierung für den Golden Globe Award, den National Society of Film Critics Award sowie den Online Film Critics Society Award. 2007 agierte Wahlberg als ehemaliger Scharfschütze der US-Marineinfanterie in Antoine Fuquas Shooter und wurde von der Kritik als neuer Actionheld bezeichnet. In Max Payne, der Verfilmung des gleichnamigen Computerspiels, übernahm Wahlberg 2008 die Titelrolle. Im selben Jahr belegte er Platz eins in VH1’s Top 40 Hottest Hotties of the 90s. 2010 wurde Mark Wahlberg mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame ausgezeichnet. Mark Wahlbergs Jahreseinkommen beträgt derzeit 52 Millionen $, damit belegt er Platz 4 der bestbezahlten Hollywoodstars.



Hugh Jackman
55 Millionen $

Hugh Michael Jackman (* 12. Oktober 1968 in Sydney) ist ein australischer Schauspieler, der besonders als „Wolverine“ in der X-Men-Reihe sowie durch den Thriller Passwort: Swordfish (2001) bekannt wurde. Große Erfolge erzielte er auch als Musical-Darsteller, besonders mit der Rolle des Peter Allen in The Boy from Oz. Gemeinsam mit John Palermo gründete er die Filmfirma Seed Productions.

Jackman ist das jüngste von fünf Geschwistern. Aus der zweiten Ehe seiner Mutter kam später eine acht Jahre jüngere Halbschwester hinzu. Seine Eltern, gebürtige Briten, trennten sich, als er noch ein Kind war. Mutter Grace verließ die Familie 1976, als Jackman acht Jahre alt war, und ging zurück nach England. Er wuchs bei seinem Vater Chris auf, einem Buchhalter mit Cambridge-Abschluss. Hugh Jackman ist seit 1996 mit der Schauspielerin Deborra-Lee Furness verheiratet. Das Paar lebt in New York und hat zwei Adoptivkinder, ein Mädchen (* 2005) und einen Jungen (* 2000). Im November 2013 gab Jackman bekannt, dass er an Hautkrebs erkrankt sei. Ihm wurde operativ ein Basalzellkarzinom entfernt.

Bereits in der Schule glänzte Jackman in den Sportarten Rugby, Cricket und Schwimmen, ferner auch in Schulaufführungen. 1988 begann er an der University of Technology in Sydney Kommunikationswissenschaft mit journalistischem Schwerpunkt zu studieren (ursprünglich mit dem Ziel, Reporter zu werden); 1991 schloss er mit dem Bachelor of Arts (Kommunikation) ab. Während des Studiums belegte er einen Schauspielkurs und beschloss dann, Schauspieler zu werden. Ein Rollenangebot für die australische Fernsehserie Nachbarn schlug Jackman aus und begann stattdessen an der Western Australian Academy of Performing Arts (WAAPA) eine Schauspielausbildung, die er 1994 beendete. Unmittelbar danach bekam er das Angebot, in der zehnteiligen Fernsehserie Correlli mitzuwirken. Er mimte die Rolle eines Häftlings, der sich in die Gefängnispsychologin Louisa Correlli (gespielt von Deborra-Lee Furness) verliebt. Während der Dreharbeiten wurden Jackman und Furness ein Paar. Sie heirateten im Februar 1996 und adoptierten einen Sohn und eine Tochter. Nach Corelli folgten einige Auftritte im Fernsehen. So war Jackman neben Melissa Hoyer Gastgeber der Sendung In Fashion (bei Foxtel), Conférencier bei der „Fox Studio Australia“-Eröffnungsshow in Sydney und präsentierte in „Hugh Jackman’s West End“ ein Foxtel-Special über Londons Theaterszene.

1995 arbeitete Hugh Jackman als Musicaldarsteller in der australischen Aufführung von Die Schöne und das Biest. Er erhielt den MO (Australischer Tony-Award) als „Bester Schauspieler“ und auch den Variety Club Award als „Bester männlicher Darsteller in einem Musical“. Es folgte das Musical „Sunset Boulevard“. Internationale Wahrnehmung fand Jackman seit seiner Darstellung des Curly im Musical Oklahoma!, das 1998/99 am Londoner Nationaltheater aufgeführt und 2000 verfilmt wurde. Außerdem spielte er in weiteren Theaterstücken wie Romeo und Julia (Romeo), Translation (Hugh), Tonight We Improvise (Abette) und Barbarians (Maxim Gorki). 1998 hatte Jackman sein Leinwanddebüt in dem australischen Spielfilm Trucker mit Herz in der Rolle des Truckers Jack Willis, der seine unglückliche Liebe in einer Romanze niederschreibt und diese unter dem Namen seiner Angebeteten veröffentlicht. Im selben Jahr drehte er auch Halifax – Afraid of the Dark für das Fernsehen. Ein Jahr später folgte Erskineville Kings. Jackman spielt hier die Rolle des Wace. Höhepunkt seiner damaligen Karriere war sein Auftritt vor 90.000 Zuschauern, als er 1997 vor dem Eröffnungsspiel des Bledisloe Cup (Rugby Union) in Melbourne die australische Nationalhymne sang. 1999 wurde er sowohl zum „Most Fashionable Man in Australia“ als auch zum „Australian Star of the Year“ ernannt.

Für den Film X-Men, der den Grundstein für seine internationale Filmkarriere legt, wurde Jackman in letzter Minute engagiert, da der ursprünglich vorgesehene Dougray Scott für die Verfilmung von Mission: Impossible II zwei Monate länger als geplant benötigt wurde. Nach den beiden Fortsetzungen aus den Jahren 2003 (X-Men 2) und 2006 (X-Men: Der letzte Widerstand) übernahm Jackman auch im Ablegerfilm X-Men Origins: Wolverine die Rolle des Wolverine. Der Film, bei dem Jackman auch als Produzent mitwirkte, wurde in Deutschland am 29. April 2009 veröffentlicht. In den Jahren 2003 und 2004 spielte er in dem Broadway-Musical The Boy from Oz die Hauptrolle des Peter Allen und gewann dafür 2004 den Tony Award als Bester Hauptdarsteller. 2006 tourte er mit einer Arena-Version des Musicals durch Australien. Jackman war im Jahr 2006/07 in der Komödie Scoop – Der Knüller zu sehen, lieh in Happy Feet und Flushed Away Trickfilmfiguren seine Stimme, gab der Hauptfigur des philosophisch und filmisch anspruchsvollen Streifens The Fountain Leben und war im Frühjahr 2007 als von Rach- und Ruhmsucht getriebener Zauberer in Prestige – Meister der Magie im Kino zu sehen.

2007 war Jackman Mitproduzent von Viva Laughlin, einer Musical-Krimi-Fernsehserie. Er spielte in der ersten Folge selbst mit. Die Serie wurde aber nach Ausstrahlung der ersten beiden Episoden wegen niedriger Einschaltquoten und vernichtender Kritiken bereits wieder abgesetzt. Im Frühjahr 2007 – unmittelbar im Anschluss an die Arena-Tour von The Boy from Oz – drehte Jackman einen Thriller mit dem Arbeitstitel The Tourist. Es ist die zweite Produktion von Seed Productions. Nach rechtlichen Querelen wegen des Namens startete der Film mit mäßigem Erfolg in Amerika im Mai 2008 als Deception – Tödliche Versuchung. In Deutschland kam der Film nicht in die Kinos, er ist nur als DVD erhältlich. Hugh Jackman spielt darin einen intriganten Mörder. Im selben Jahr erschien auch Australia von Regisseur Baz Luhrmann, worin Jackman die männliche Hauptrolle neben Nicole Kidman verkörpert. Während der Premieren-Tour zu Australia, die im Dezember 2008 durch die halbe Welt führte, wurde Jackman vom People Magazine zum „Sexiest Man Alive“ gekürt und ihm wurde die Gastgeberrolle für die Oscar-Verleihung angetragen. Anfang September 2011 wurde bekannt, dass Hugh Jackman neben Russell Crowe als Inspektor Javert die Hauptrolle des Jean Valjean in der Neuverfilmung des Musicals Les Misérables unter der Regie von Tom Hooper spielt. Hugh Jackman schafft es auf Platz 3 der bestbezahlten Hollywoodstars, sein jahreseinkommen derzeit: 55 Millionen $.



Channing Tatum
60 Millionen $

Von Eva Rinaldi - Channing Tatum, CC BY-SA 2.0, Link

Von Eva Rinaldi – Channing Tatum, CC BY-SA 2.0, Link

Channing Matthew Tatum (* 26. April 1980 in Cullman, Alabama) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Filmproduzent, Tänzer und Fotomodell.

Tatum, der englische, irische, französische, deutsche und wahrscheinlich indianische Vorfahren hat, wuchs mit seiner älteren Schwester Paige auf einer Farm in Cullman, Alabama auf. Sein Vater Glenn war im Baugewerbe tätig, während seine Mutter Kay (geb. Faust) für eine Fluggesellschaft arbeitete. In seiner Kindheit spielte er Baseball, American Football und übte verschiedene Kampfsportarten aus. Da er auf seiner High School zu den besten Athleten gehörte, erhielt er ein Football-Stipendium am Glenville State College in West Virginia, welches er jedoch ablehnte. Als Folge arbeitete er als Bauarbeiter, Verkäufer und Hypothekenmakler. Später zog er mit seinen Eltern und seiner Schwester nach Tampa, Florida. Am 5. September 2008 verlobte sich Tatum mit der Tänzerin und Schauspielerin Jenna Dewan, die er bei den Dreharbeiten im Film Step Up kennengelernt hat. Die beiden heirateten am 11. Juli 2009 in Malibu, Kalifornien. Das Ehepaar wohnt gemeinsam in den Hollywood Hills. Im Mai 2013 kam die gemeinsame Tochter in einer Klinik in London zur Welt. Im Jahr 2012 wurde er vom Magazin People zum Sexiest Man Alive gekürt. Tatum hat ADHS und ist Legastheniker.

Der Anfang seiner Karriere begann Tatum 2000 als Tänzer in Ricky Martins Musikvideo zum Song She Bangs. Daraufhin begann er seine Tätigkeit als Model und war in Kampagnen von Abercrombie and Fitch, Dolce & Gabbana, Armani, Nautica und Pepsi zu sehen. In Miami unterzeichnete er kurze Zeit später bei einer Modelagentur. Im Jahr 2004 gab er in einer Folge von CSI: Miami sein Schauspieldebüt. Ein Jahr später erhielt Channing Tatum eine Rolle in dem Basketballfilm Coach Carter. Im gleichen Jahr war er in den Independentfilmen Havoc mit Anne Hathaway sowie in Kids – In den Straßen von New York an der Seite von Robert Downey Jr. und Rosario Dawson zu sehen. 2006 spielte Tatum neben Amanda Bynes eine Hauptrolle in der Liebeskomödie She’s the Man – Voll mein Typ!. 2006 erhielt Channing Tatum zusammen mit dem Schauspielerensemble von A Guide to Recognizing Your Saints den Special Jury Prize des Sundance Film Festival. Für den Film war er bei den Gotham Awards auch für den Breakthrough Award nominiert. Tatum spielte 2008 in dem Kriegsdrama Stop-Loss von der Regisseurin Kimberly Peirce die Rolle des Soldaten Steve Shriver. Diese Rolle brachte ihm auch einen Teen Choice Award ein. Eine weitere, bedeutende Hauptrolle in einem Film erlangte Tatum 2009 in G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra. Im März 2013 feierte die Fortsetzung unter dem Namen G.I. Joe – Die Abrechnung Premiere. In diesem Film spielt er allerdings eine Nebenrolle. Unter dem Titel Magic Mike drehte Steven Soderbergh 2011 einen biographischen Film über Tatums Zeit als Stripper, in dem dieser selbst die Titelrolle spielt. Channing Tatums Jahreseinkommen liegt derzeit bei 60 Millionen $, er belegt damit Platz in unserem Ranking.



Robert Downey Jr.
75 Millionen $

Robert Downey wurde als zweites Kind des Underground-Regisseurs Robert Downey senior und der Schauspielerin Elsie Downey (geb. Ford) geboren. Er wuchs mit seiner älteren Schwester Allyson in Greenwich Village, New York auf. Der Familienname lautete eigentlich Elias, aber Robert Downey senior nahm als 15-Jähriger den Nachnamen seines Stiefvaters an, als er in die Armee eintrat. Downey wuchs in den späten Sechzigern und Siebzigern in einem unkonventionellen Elternhaus, inmitten der alternativen New Yorker Filmszene auf. Bereits als Kind übernahm er kleine Rollen in den Filmen seines Vaters. Sein Filmdebüt hatte er als Fünfjähriger in der absurden Komödie Pound, in der alle Schauspieler Hunde darstellten; zwei Jahre später spielte er in dem surrealistischen Film Greaser’s Palace seines Vaters mit. In der freizügigen Umgebung seiner Kindheit kam er auch früh mit Drogen in Berührung. In seiner Familie „gab es immer eine Menge Haschisch und Kokain“ und sein Vater erlaubte ihm erstmals Marihuana auszuprobieren, als er sechs Jahre alt war. Laut Downey entwickelten Drogen sich zu einem emotionalen Band zwischen ihm und seinem Vater. „Wenn ich und mein Vater zusammen Drogen nahmen, dann war das, als ob er damit seine Liebe zu mir ausdrückte – auf die einzige Art, die er kannte.“ Schließlich betrank Downey sich jede Nacht und machte „tausende Anrufe auf der Suche nach Drogen.“ Nachdem seine Eltern sich 1978 scheiden ließen, zog er mit seinem Vater nach Los Angeles, wo er die Santa Monica High School besuchte und einigen seiner zukünftigen Schauspielkollegen begegnete, u. a. Sean Penn. 1982 brach er die Schule ab und zog zurück nach New York zu seiner Mutter, um eine Schauspielkarriere zu beginnen.

Im Alter von 20 Jahren zeigte Downey sein komödiantisches Talent in der erfolgreichen US-Fernsehshow Saturday Night Live. 1985 war Robert Downey Jr. erstmals in der Teeniekomödie L.I.S.A. – Der helle Wahnsinn von John Hughes in einer Nebenrolle als Ian zu sehen. Die nächste Rolle hatte er 1987 in The Pick-up Artist und Unter Null. Sein großer Durchbruch gelang ihm allerdings mit Richard Attenboroughs Film Chaplin, einer Biografie über Charlie Chaplin, für dessen Darstellung Downey mit einer Oscar-Nominierung geehrt wurde. Es folgten weitere Filme wie Nur für Dich (1994), Natural Born Killers (1994), Restoration – Zeit der Sinnlichkeit (1995) und Die WonderBoys (2000). Im Jahr 2000 spielte er in der erfolgreichen Fernsehserie Ally McBeal zeitweise eine tragende Rolle, für die er den Golden Globe gewann. Im Zuge seiner Darstellung in der Fernsehserie sang er Stücke wie Joni Mitchells River sowie Chances Are zusammen mit Vonda Shepard. Noch während der Dreharbeiten wurde Downey wegen wiederholten Drogenkonsums erneut zu einer Haftstrafe verurteilt, weswegen er 2001 von den Serienproduzenten entlassen wurde.

Nach etlichen Entzugstherapien und Rollen in kleineren Filmen war Downey 2003 neben Halle Berry in Gothika wieder auf der Kinoleinwand zu sehen. 2004 veröffentlichte er sein erstes Musikalbum The Futurist. 2007 spielte Downey in Zodiac – Die Spur des Killers einen Journalisten, 2008 übernahm er die Hauptrolle in der Comic-Verfilmung Iron Man und 2010 in der Fortsetzung Iron Man 2. 2009 erhielt er für sein satirisch-komödiantisches Porträt eines Hollywood-Stars in Ben Stillers Komödie Tropic Thunder, der seine Haut für die Rolle eines afroamerikanischen Soldaten schwarz färben lässt, eine weitere Golden-Globe- und Oscar-Nominierung. In Guy Ritchies Film Sherlock Holmes spielte Downey die Titelrolle und wurde bei den Golden Globe Awards 2010 in der Kategorie Bester Hauptdarsteller in einer Komödie oder einem Musical ausgezeichnet. Im Jahr 2012 trat er erneut als Iron Man in der Comicverfilmung Marvel’s The Avengers auf. Für den ersten Iron Man bekam Downey eine Gage von 500.000 $, für Teil 2 bereits 10 Mio. $ und für seinen Part in The Avengers bekam er insgesamt, mit Umsatzbeteiligung, 50 Mio. $. Damit hat er innerhalb von 4 Jahren seine Gage verhundertfacht. Robert Downey junior belegt Platz 1 der bestbezahlten Hollywoodstars, sein Jahreseinkommen beträgt derzeit 75 Millionen $.

Die 10 bestbezahlten Hollywoodstars
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