10 Tipps zur Freizeitgestaltung mit Kindern in der Quarantäne



Die Corona-Krise hat uns allen gezeigt, dass wir erfinderisch sein müssen, wenn wir gezwungen sind, eine Zeitlang keine sozialen Kontakte zu pflegen. Wer wohl am meisten darunter leidet, sind die Kinder. Daher heißt es sie gut zu beschäftigen, aktivieren und zu fördern!

Wir stellen hier 10 Tipps für die Freizeitgestaltung außerhalb der eigenen vier Wände vor, die man mit Social Distancing vereinbaren kann. Die Kinder werden bei diesem vollen Programm gar nicht mehr merken, dass sie eingeschränkt sind und Langeweile wird so nicht aufkommen. Das Wichtigste aber ist: So bekommt man sie vom TV, Smartphone, Tablet und Co. weg!

Raus in die Natur bei jedem Wetter

Bei jedem Wetter vor die Tür – das härtet für das gesamte Leben ab und hält gesund. Kinder lieben es noch im Regen spazieren zu gehen und durch die Pfützen zu stapfen. Diesen kindlichen Spieldrang gilt es heute zu fördern, denn zuhause locken schon die Kleinsten diverse Videospiele, die sie zu Bewegungsmuffeln werden lassen. Sich also zwingen, mit den Kids bei jedem Wetter rauszugehen, ist ein gutes und gesundes Vorhaben für die ganze Familie und: Es gibt ja kein falsches Wetter, nur die falsche Kleidung!

Touren mit dem Bollerwagen

Bei schönem, trockenen Wetter ist ein Picknick mit der Familie ein unvergessliches Ereignis für die Kids und die Eltern haben so auch einen Kurzurlaub. Am besten schafft man sich für solche kleinen Ausflüge einen Bollerwagen an, denn der lässt sich super mit allen Utensilien beladen und die Kinder können auch noch mitfahren.

Fahrradtouren

Es klingt banal, aber Fahrradtouren sollten für jede Familie regelmäßig auf dem Plan stehen. Wenn die Eltern nicht so fit sind im Radeln, ist ein E-Bike eine super Alternative, die auch Sportmuffel auf den Sattel bringt. So lassen sich stundenlange Touren ohne große Mühen schaffen. Die Kinder haben bei solchen Touren eh die meiste Ausdauer und schaffen auch hohe Berge.

Schnitzeljagden

Viele kennen sie von Kindergeburtstagen und sie sind immer ein riesen Spaß! Aber warum kann man nicht mal für die eigene kleine Familie eine solche Schnitzeljagd veranstalten? Die Kinder lieben es den Zetteln, ihren Rätseln und Aufgaben hinterher zu hechten und am Ende ist die Belohnung gar nicht mehr so wichtig, wie die Tatsache, es geschafft zu haben.

Wald-Erkundungstouren

Den Wald kennen lernen mit seiner Flora und Fauna. Ist das nicht ein tolles Freizeitziel? Dafür muss man den Wald einfach nur mal anders durchstreifen als sonst. Bei interessanten Blumen und Pflanzen und natürlich Pilzen einfach mal stehen bleiben und das Smartphone zücken, um die Gattung zu bestimmen. Wenn die Kids im Web tatsächlich ihre Pflanze finden, ist die Freude und der Lerneffekt groß! Das einfachste Beispiel ist der Fingerhut, aber die Eltern kennen sicher noch einige andere Pflanzen oder Pilze, mit denen man dieses Spiel beginnen kann.

Rätselspiele

Kinder lieben Herausforderungen und Belohnungen. Daher sind Rätselspiele eine tolle Sache, um sie zum Lernen zu bringen. Rätselspiele kann man immer und überall machen. Die Einfachsten sind: “Ich sehe was, was du nicht siehst” und das “Wer bin ich?”. Aber kluge Eltern können sich auch selbst Rätselspiele ausdenken, mit denen sie ihren Kindern Wissenswertes fürs Leben näher bringen und erworbenes Wissen aus der Schule vertiefen können. Ein einfaches Spiel ist mit dem Kind durch den Garten zu laufen und es nach den englischen Begriffen für alles, was es sieht, zu fragen: Rasen, Haus, Schaufel und Co. Bei Bedarf einfach mit dem Smartphone nachschauen, wie die Vokabel heißt. So lernt das Kind mit allen Sinnen.

Pantomime

Pantomimespiele gehören bei Kindergeburtstagen fest dazu. Aber warum spielt man sie nicht auch zuhause mit der Familie? So sind die Kinder richtig geübt und können das nächste Mal ihre Freunde beeindrucken.

Verstecken mit Erwachsenen

Verstecken spielen die Kids normalerweise mit ihren Freunden. Besonders lustig aber wird es, wenn Mama oder Papa und bestenfalls beide, einfach mitmachen. Da es den Erwachsenen nicht so leicht fällt, sich zu verstecken, sind Lacher gewiss.

Ninja Warrior Parcours selber bauen

Kleine Kletterparcours für die Kids selber bauen, das machen handwerklich begabte Eltern. Vorbilder gibt es einige im Web zu entdecken. Die Kids lieben es so gefördert zu werden. Dabei baut man natürlich keine schwierigen und gefährlichen Hindernisse, sondern gewöhnt sie spielerisch an verschiedene Ebenen und Untergründe.

Zelten

Wenn man die Möglichkeit hat, Touren zu unternehmen und auf einem Zeltplatz zu campen, dann sollte man das als Familie auch mal gemacht haben. Die Kinder werden noch öfter zelten mit Freunden und so kann man sie auf alles vorbereiten und sie so richtig fit machen für einen Alltag ohne all den Komfort. Auch das Zelten im eigenen Garten ist für Kids immer ein riesen Abenteuer. Und sobald es ungemütlich wird, können sie wieder ins Eigenheim umziehen.

Wir wünschen viel Erfolg und Spaß beim Umsetzen der 10 Tipps!

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