Naturreise nach Kuba: Spektakuläre Auszeit vom Alltag



Wer im diesjährigen Sommerurlaub nach Abwechslung sucht, findet in Kuba ein hervorragendes Reiseziel. Die karibische Insel gehört zu den beliebtesten Urlaubsgebieten der Welt und hat neben Oldtimern, Rum und Zigarren vor allem unberührte Natur zu bieten. Abseits der kolonialen Altstädte von Havanna, Trinidad und Santiago entdecken Sie malerische Sandstrände, immergrüne Mangrovenwälder und über 250 Naturschutzgebiete mit einer artenreichen Tierwelt.

Alexander-von-Humboldt-Nationalpark: Weltweit größte Artenvielfalt

Rund 22 Prozent der Gesamtfläche Kubas stehen unter Naturschutz oder gehören sogar zum UNESCO-Weltnaturerbe. Daher ist Ökotourismus ein wichtiges Thema auf der Insel. Das bekannteste Biosphärenreservat Kubas ist der Parque Nacional Alejandro de Humboldt, benannt nach dem deutschen Naturforscher. Auf geführten Wandertouren durch das über 700 Quadratkilometer große Gelände bestaunen Sie facettenreiche Landschaften mit Tafelbergen, tropischem Regenwald und eindrucksvollen Canyons. Der Park ist von vielen Flüssen in Trinkwasserqualität durchzogen und gilt als wichtigstes biologisches Refugium der Karibik: Mehr als 1.800 Tier- und Pflanzenarten sind hier anzutreffen, darunter der kleinste Kolibri der Welt, der Kubanische Schlitzrüssler und Seekühe. Auch seltene Baumarten wie Teak, Mahagoni und Drachenbaum können Sie ganz aus der Nähe betrachten.

Valle de Viñales: Märchenhafte Kulturlandschaft

Auch das Viñales-Tal im Westen der Insel steht unter dem Schutz der UNESCO. Die Landschaft ist geprägt von Kegelfelsen aus Kalkstein, den sogenannten Mogotes. Das poröse Gestein ist die Heimat seltener Pflanzen und rund 170 Millionen Jahre alt. Auf Wanderungen durch den Nationalpark fühlen sich Natururlauber wie auf einer Zeitreise. Die prähistorische Landschaft steht im Kontrast zu den zahlreichen Tabakplantagen, auf denen der Rohstoff für die berühmten kubanischen „Habanos“ angebaut wird. Nicht zu übersehen ist ebenfalls die gewaltige Felsmalerei Mural de la Prehistoria des mexikanischen Künstlers Leovigildo González Morillo. Auf einer Höhlenwanderung durch die Caverna de Santo Tomás lernen Sie Kuba von unten kennen.

Jardines de la Reina: Abtauchen im Archipel

Südlich von Kuba liegen die „Gärten der Königin“, ein Archipel mit rund 660 Koralleninseln, kristallklarem Wasser und bunten Korallenriffs. Die Tauchplätze rings um Cayo Breton, Cayo Grande oder Cayo Coco können mit den schönsten Tauchgebieten der Welt mithalten. Haie zählen zu den bekanntesten Bewohnern des Archipels, aber auch Schildkröten, Zackenbarsche und viele weitere Meereslebewesen sind hier anzutreffen. Lassen Sie sich von der bunten Unterwasserwelt verzaubern und genießen Sie anschließend ein Sonnenbad auf weißem Pulversand. Wer Glück hat, kann sogar ein paar einheimische Flamingos erspähen.

Sierra Maestra: Geschichtsträchtige Gebirgskette

Im Sierra-Maestra-Nationalpark liegt der höchste Berg Kubas, der Pico Turquino. Bei einer Wanderung zum circa zwei Kilometer hohen Gipfel erwartet Sie ein atemberaubendes Panorama. Bei guter Sicht können Sie nicht nur ganz Kuba bestaunen, sondern sogar bis nach Jamaica und Haiti blicken. Während der kubanischen Revolution befand sich am Fuß des Berges außerdem das Generalkommando von Fidel Castro. Das Gebäude beherbergt heute ein Museum. Mitten im Grünen liegt ebenfalls die Wallfahrtskirche El Cobre, die der Schutzpatronin von Kuba gewidmet ist. Die weiße Basilika ist ein beliebtes Ausflugsziel und bietet ebenfalls wunderschöne Ausblicke auf die Umgebung. Lernen Sie Kuba von seiner grünen Seite kennen!

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