Ein Aquarium anschaffen – diese 10 Dinge sollte man unbedingt wissen



Ein kleines Unterwasserparadies hat eine enorme Entspannungswirkung. Bei der Gestaltung und Ausstattung kann der Fantasie freier Raum gelassen werden. Wichtig ist dabei aber, dass sich die Fische wohlfühlen. Auch die schönste Unterwasserlandschaft muss den Bewohnern ideale Lebensbedingungen bieten.

Das sollten Besitzer wissen, bevor die Aquarienbewohner einziehen.

  1. Der Standort in der Wohnung sollte so gewählt werden, dass das Aquarium nicht den ganzen Tag über viel Sonnenlicht abbekommt. Viel Sonne fördert den Algenwuchs.
  2. Soll das Aquarium ein höheres Fassungsvermögen als 300 Liter Inhalt haben, sollte das Gewicht im Zweifelsfall durch einen Statiker berechnet werden. Unterschränke oder Gestelle, auf denen das Aquarium seinen Platz finden soll, müssen speziell für Aquarien konzipiert sein. Die meisten Unterschränke bieten dann auch zugleich Platz und Stauraum für das Aquaristikzubehör in der Wohnung oder im Haus.
  3. Je grösser das Fassungsvermögen allerdings ist, umso stabiler sind die Wasserwerte und desto weniger Arbeit hat man mit dem Aquarium. Wer neu mit einem Aquarium beginnt, wird zumeist bei einer Grössenordnung von 54 bis 100 Litern starten.
  4. Bevor die Bewohner einziehen, muss der Bodengrund gestaltet werden! Gute Gestaltungsmöglichkeiten bietet ein abgerundeter Aquarienkies. Pflanzen finden Halt zwischen den Steinchen und Fische können sich an den abgerundeten Kanten nicht verletzen. Welche Körnung gewählt wird, richtet sich nach den Bedürfnissen der Fische.
  5. Manche Tiere buddeln sich gern ein. Dann sollte feiner Kies oder Sand zur Verfügung stehen. Dabei hat reiner Quarzsand den Vorteil, dass er nicht so schnell fault und die Wasserqualität gut bleibt. Der Aquarium Boden wird zuerst mit einer Schicht von 2 cm Nährboden bedeckt. Darauf folgen Sand und Kies, die am besten etwas schräg ansteigen, um eine gute Optik zu erzielen.
  6. Wurzeln und Steine und Pflanzen bieten den Fischen gute Versteckmöglichkeiten.
  7. Licht ist Lebensquelle! Ebenso wie wir Menschen benötigen auch die Bewohner eines Aquariums und die Pflanzen Licht zum Leben. Fische benötigen das Licht zur räumlichen Orientierung und für einen ausgeglichenen Tag-Nacht-Rhythmus. Eine Zeitschaltuhr hilft bei der Lichtsteuerung im 12-Stunden Takt. Das Pflanzenwachstum wird durch das Licht angeregt und die Pflanzen produzieren den lebensnotwendigen Sauerstoff für die Tiere.

Gute Lichtquellen sind LED Leuchtmittel. Nicht nur, dass sie sehr effizient sind und sehr hell, sie erwärmen im Sommer z. B. nicht noch zusätzlich das Wasser.

  1. Ohne Technik geht es nicht! Zur Grundausstattung gehört ein gutes Filtersystem. Grosse Aquarien kommen mit einem Innenfilter gut zurecht. Bei kleineren Modellen bieten die Aussenfilter die richtige Lösung. Sie sparen zudem Platz im Aquarium. Man kann aber auch optimal beide Systeme miteinander verwenden.
  2. Ein Heizstab hält die Wassertemperatur konstant. Bevor dann die Bewohner einziehen können, muss der anfänglich hohe Nitratwert im Wasser gesenkt werden. Bakterienzusätze oder Starterbakterien reduzieren den Nitratwert innerhalb von drei bis vier Wochen auf null und nun können auch die Fische in ihr neues Zuhause einziehen. Trotzdem sollte in der Anfangsphase der pH-Wert regelmässig kontrolliert werden.
  3. Pflege ist unabdingbar! Zum Wohle der Fische sollte die Wasserqualität täglich geprüft werden und alle zwei Wochen sollte man das Aquarium reinigen. Dabei ist ein Scheibenreiniger nützlich, um Algen und Schmutzpartikel von den Scheiben zu entfernen.
Ein Aquarium anschaffen – diese 10 Dinge sollte man unbedingt wissen
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