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Die 10 größten Anfängerfehler von Tradern



Ohne Trading-Plan handeln

Professionelle Trader handeln nie planlos. Alle ihre Aktivitäten folgen einer klaren Strategie. Diese beinhaltet das Festlegen von Exit Points, der Investitionssumme und auch des maximal hinnehmbaren Verlusts. Anfänger hingegen lassen sich oft von Gefühlen leiten und machen sich vorab zu wenig Gedanken um ihre Ziele und was sie machen wollen, wenn ein Investment sich nicht so entwickelt wie geplant.

Die Verluste steigen lassen

Ein guter Trader erkennt, wenn er einen schlechten Deal gemacht hat und steigt aus, solange die Verluste sich in Grenzen halten. Viele Anfänger hingegen machen den Fehler, an dem Investment festzuhalten. Anstatt die Verluste aktiv zu begrenzen, lassen sie es zu, dass aus einem schlechten Deal ein sehr schlechter werden kann.

Zu häufiges Trading

Zu häufiges Traden kann sich negativ auf die Erträge auswirken. Viele Neulinge vergessen die „Nebenkosten“ eines Trades einzuberechnen. Zu häufiges Traden kann so zu einem richtigen Gewinnfresser werden. Erfahrene Trader nehmen daher Abstand von vielen kleinteiligen Trades und achten darauf, ein gewisses Limit an Trades nicht zu übersteigen.

Keine „Stop-Loss Orders“

Stop-Loss Orders schützen Trader davor, die Verluste eines schlechten Trades unbegrenzt steigen zu lassen. Oft annullieren besonders unerfahrene Trader diese Stop-Loss Orders bevor sie aktiviert werden, weil angenommen wird, dass sich der Kurs bald wieder positiv entwickeln wird. Diese emotionale Herangehensweise widerspricht aber #1 der häufigsten Anfängerfehler: Handel Sie nie ohne Plan. Machen Sie sich von Anfang an Gedanken darüber, welche Verluste hinnehmbar wären, erstellen Sie ein Stop-Loss Order und bleiben Sie dabei. Auch der beste Plan nützt nichts, wenn sich keiner daran hält.

Den Durchschnittspreis durch den Zukauf neuer Einheiten senken

Den Durchschnittspreis des Einkaufs zu senken, indem nach Verlusten weitere Einheiten hinzugekauft werden, mag bei Langzeitinvestitionen im Einzelfall Sinn machen. Bei kurz- oder mittelfristigen Trades stellt dies aber ein hohes Risiko dar. Denn schlussendlich wird der Trade dadurch nicht sicherer, aber die möglichen Verluste steigen. Deswegen sollte der Zukauf neuer Einheiten bei sinkendem Preis immer gut überlegt sein und mit Plan erfolgen.

Der Schwarmintelligenz vertrauen

Viele Anfänger denken, dass sie nichts falsch machen können, wenn sie machen, was alle anderen auch machen. Sie sind Mitläufer und hoffen von dem Wissen und der Erfahrung anderer Trader nutznießen zu können. Was die anderen kaufen, muss doch gut sein, also wird dasselbe gekauft. Leider ist das kein zuverlässiger Hinweis auf einen guten Trade. Nur weil es für einen Trader zu einem bestimmten Preis ökonomisch sinnvoll war zu investieren, heißt das nicht, dass sich das Investment zu einem anderen Zeitpunkt auch lohnt.

Übermäßige Aufnahme von Fremdkapital

Die Sache mit dem Fremdkapital ist nicht ganz so einfach. Ja, es ist richtig, dass ein guter Trade mit Hilfe von Fremdkapital einen Turboeffekt erfährt und sich als wahre Goldmine entpuppt. Gleichermaßen kann ein zu hoher Anteil an Fremdkapital auch erfahrenen Tradern das Genick brechen. Schon kleinste negative Entwicklungen können zu immensen Kapitalverlusten führen.

Handel auf mehreren Märkten

Neueinsteiger sind zunächst meist überfordert mit all den verschiedenen Märkten: Aktien-, Währungs- und Rohstoffmärkte, um nur einige zu nennen, scheinen alle interessant und erfolgsversprechend zu sein. Jedoch ist es selbst unter erfahrenen Tradern unüblich, dass auf all diesen Märkten gehandelt wird. Schließlich ist es kaum möglich, den Überblick zu behalten. Besser ist es, sich auf einen Markt zu konzentrieren und sich Expertenwissen in diesem speziellen Bereich anzueignen, zum Beispiel als Forex Broker.

Die Hausaufgaben vergessen

Die Hausaufgaben eines Traders sind: Recherche, Recherche und Recherche! Anfänger unterschätzen oft den Wert einer tiefgehenden Recherche vor Abschluss eines Trades. Dabei müssen insbesondere unerfahrene Trader ihre Hausaufgaben besonders gründlich machen, um keine böse Überraschung zu erleben.

Überheblichkeit

Auch beim Trading gibt es das so genannte „Anfängerglück“. Neue Trader, denen dieses zu Kopfe steigt, neigen zu unvorsichtigem Handeln. Auch nach einem erfolgreichen Geschäft sollten Trader auf dem Boden bleiben und nach Plan handeln, anstatt sich von Gefühlen leiten zu lassen.




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