10 Tipps für eine optimale Beleuchtung



Licht hat einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Werden Räume optimal ausgeleuchtet, fühlen wir uns entspannter und halten uns lieber in diesen auf. Gleichzeitig hinterlassen dunkle und schlecht ausgeleuchtete Räume ein unangenehmes, einengendes Gefühl. Doch was macht eine optimale Beleuchtung eigentlich aus?

Die Funktion der Beleuchtung bestimmen

Eine gute Beleuchtung beachtet nicht nur die unterschiedlichen Raumzonen, sondern erfüllt auch drei Aufgaben. Die Grundbeleuchtung dient der allgemeinen Orientierung. Die Zonenbeleuchtung legt den Fokus auf einzelne Bereiche eines Raumes und das Stimmungslicht dient als Highlight und setzt Akzente. Vor der Auswahl spezieller Lichtquellen sollte das Ziel der Beleuchtung also klar sein.

Die richtige Farbtemperatur festlegen

Die Farbtemperatur einer Lichtquelle, etwa einer LED Leuchtstoffröhre, legt fest, ob das Licht als warm oder kalt empfunden wird. Das Spektrum reicht von warm beziehungsweise rötlich bis kalt beziehungsweise blau. Die Farbtemperatur wird in der Einheit Kelvin gemessen und unterteilt sich in warm weiß (2.700 bis 3.300 K), neutralweiß (3.300 bis 5.300 K) und tageslichtweiß (ab 5.300 K).

Auf die richtige Strahlrichtung von Lampen achten

Jeder Raum fordert eine individuelle Atmosphäre. Während im Küchen- und Arbeitsbereich vor allem helles und lesefreundliches Licht nützlich ist, erzeugt gemütliches, warmweißes Licht im Wohnbereich eine angenehme Atmosphäre. Für Arbeitsbereiche eignet sich daher eine pragmatische Strahlrichtung, die den Fokus auf die Arbeitsfläche legt. Wohnräume sollten gleichmäßiges Licht erhalten, das im besten Fall von einer Deckenleuchte oder etwa einem Einbaustrahler LED stammt.

Blendung durch falsch ausgerichtete Lichtquellen vermeiden

Blendung wirkt sich nicht nur negativ auf die Sehleistung aus, sondern kann nach längerer Zeit auch Ermüdung und Konzentrationsschwäche verursachen. Licht spiegelt sich insbesondere in metallischen und glatten Oberflächen. Lichtquellen sollten daher nicht direkt auf reflektierende oder glänzende Oberflächen gerichtet werden.

Eine Kombination aus Licht und Schatten finden

Räume, die vollkommen gleichmäßig ausgeleuchtet sind, wirken ungemütlich. Das Zusammenspiel von Licht und Schatten schafft hingegen Kontur und verleiht einem Raum eine individuelle Atmosphäre. Insbesondere Wohnräume können auf diese Weise Spannung erhalten. Es empfiehlt sich eine Mischung von indirektem, diffusem Licht sowie direktem, gebündeltem Licht. Während ersteres beispielsweise von einem Deckenfluter stammen kann, ergibt sich zweiteres etwa durch Downlights.

Wandleuchten für spezielle Lichteffekte einsetzen

Es muss nicht immer eine Deckenleuchte sein, die einen Raum mit Licht flutet. Wandleuchten strahlen Licht an die umliegenden Wände ab und können durch verschiedene Wandfarben oder unebene Wandflächen interessante Lichteffekte entstehen lassen. Ist der Raum besonders groß, sollten mehrere Wandleuchten zum Einsatz kommen, um ein entsprechendes Maß an Helligkeit zu erhalten.

Mehrere Lichtquellen verwenden

Wer durch Licht einen gemütlichen Raum gestalten möchte, sollte auf mehrere Lichtquellen setzen. Erst durch deren Zusammenspiel entsteht eine harmonische Atmosphäre. Allgemein gilt, dass eine gemütliche, warme Beleuchtung durch vier bis acht Lichtquellen erzeugt wird. Indirektes Licht unterstützt den Effekt zusätzlich.

Akzente durch spezifische Beleuchtung setzen

Beleuchtung muss nicht immer einen praktischen Zweck verfolgen. Ungewöhnliche Wandstrukturen, besondere Möbel oder Accessoires lassen sich durch Licht gekonnt in Szene setzen. Objekte können beispielsweise gezielt angeleuchtet werden, während Licht von unten insbesondere Strukturen hervorhebt.

Dimmbare Leuchtmittel verwenden

Dimmbare Leuchtmittel besitzen den Vorteil, dass sie sich der jeweiligen Stimmung anpassen lassen. So bevorzugen die meisten Menschen beispielsweise helles Licht während der Mahlzeiten, aber ein sanftes, gedimmtes Licht für eine gesellige Runde im Anschluss.

Leuchtmittel immer abschirmen

Niemand empfindet den direkten Blick in eine Lichtquelle als angenehm. Lampenschirme und -abdeckungen erfüllen somit nicht nur einen ästhetischen Zweck, sondern schützen ebenfalls die Augen. Insbesondere für gewendelte Energiesparlampen gilt außerdem, dass sie ihre volle Leuchtkraft erst unter einem entsprechenden Schirm entfalten können.

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