Mensch vs. Maschine: Top-Gründe für die Zukunft menschlicher Arbeitskraft



Es scheint eine tief liegende Angst des Menschen zu sein, nicht mehr gebraucht zu werden: Das zeigt sich nicht nur in dystopischen Romanen wie Huxleys ‚Schöne neue Welt‘ sondern auch schon ganz am Anfang der Geschichte der Automation, als etwa während der industriellen Revolution in England erstmals die Webmaschine zum Einsatz kam. Doch wie genau wird sich unser Leben durch KIs und immer intelligentere Roboter verändern und was genau ist deren Einfluss bereits heute?

So zeichnen Maschinen unseren Alltag heute

Künstliche Intelligenzen oder KIs sind heute deutlich weiter verbreitet, als manch einer vielleicht annehmen würde – das mag unter anderem auch daran liegen, dass sich diese eben nicht in einem spektakulären Kampf Mensch vs. Maschine als selbstbewusste Killerroboter offenbaren, sondern im Hintergrund verschiedene Aufgaben erleichtern. Prominente Beispiel sind hier etwa Siri oder Alexa: Die beiden Sprachassistenten stehen als KIs mit breiten Teilen der Bevölkerung in Kontakt, niemand würde allerdings so weit gehen, einen der Assistenten als wirklich intelligent oder gar selbstbewusst zu bezeichnen.

Alexa ist übrigens nicht das einzige Feld, indem Amazon auf künstliche Intelligenz setzt: All die mehr oder weniger gut passenden Produktvorschläge werden von Maschinen kuratiert, die es dem Konzern erlauben, jedes Jahr viele Millionen Euro Umsatz zu machen.

Auf ähnliche Weise arbeitet auch der Netflix Algorithmus, der dem Nutzer zu seinem Geschmack passende Serien und Filme vorschlägt.

Tesla als Vorreiter des automatisierten Fahrens setzt ebenfalls auf künstliche Intelligenz: Der eingebaute Autopilot erhöht die Sicherheit der Passagiere, indem er mögliche Unfallrisiken vorherzusagen versucht. Regelmäßige Updates des Autos fügen nach und nach weitere Features hinzu.

Künstliche Intelligenzen und Roboter in Zukunft

Große Veränderungen könnten sich im Gesundheitssystem ergeben: Zwar wird hier vermutlich immer ein Bedarf nach menschlichem Kontakt bestehen, einzelne Bereiche können jedoch mittels KIs stark verbessert und beschleunigt werden. Man denke etwa an Wartezeiten beim Arzt: In Zukunft könnte man einen Online-Fragebogen ausfüllen, aus welchem dann eine KI eine erste Diagnose ableitet und den Patienten automatisch je nach Schwere der Beschwerden bei dem dafür am besten ausgebildeten Arzt mit den meisten freien Plätzen anmeldet.

Sogenannte Health Tracking Devices wie die Apple Watch werden vermutlich eine größere Rolle spielen – schon heute kann das Gerät vermutlich pathologische Herzaktionen erkennen und ein EKG an den Arzt senden, bis jetzt allerdings nur in den USA.

Auch beim Arzt selbst werden Roboter vermehrt zum Einsatz kommen: Bereits heute sind Geräte zur Erkennung von Hautveränderungen bei bestimmten Erkrankungen schneller und zuverlässiger als fertig ausgebildete Dermatologen. Vor der Chirurgie macht die Technik selbstverständlich auch keinen Halt – robotergestützte Eingriffe sind schon seit Jahren keine Seltenheit mehr und könnten in Zukunft durch künstliche Intelligenz noch verbessert werden, wenn beispielsweise filigrane Nahten selbstständig durchgeführt werden können.

Man sieht: Der Mensch wird auch in Zukunft nicht überflüssig, er wird sich allerdings daran gewöhnen müssen, immer mehr mit künstlichen Intelligenzen zusammenzuarbeiten und auch im Privatleben – beispielsweise bei der Inanspruchnahme eines Kundenservices – mit Maschinen zu kommunizieren, die mal mehr, mal weniger intelligent sind. Routineaufgaben werden weiterhin stärker automatisiert, der tertiäre und quartäre Sektor wächst.

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