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Die Wirkung von psychoaktive Substanzen in der Medizin



Bei psychoaktiven Substanzen, auch bekannt als Psychedelika, handelt es sich um Substanzen, die nach ihrer Anwendung das menschliche Bewusstsein auf unterschiedlichste Art und Weise beeinflussen können. Unter anderem aufgrund der vielfältigen Wirkungsweisen werden Psychedelika auch immer wieder zu medizinischen Forschungszwecken herangezogen. Welche Wirkungen psychoaktive Substanzen genau haben und warum sie von der Medizin erforscht werden, lesen Sie hier.

Was sind psychoaktive Substanzen?

Vielleicht sind Ihnen im Fernseh- oder Zeitungsberichten schon mal Begriffe wie „Magic Mushrooms“ oder „Zauberpilze“ begegnet. Oder eventuell haben Sie von dem Floristen Ihres Vertrauens gehört, dass die Engelstrompete in Ihrem Garten Sie berauschen kann. Die Natur hat, was psychoaktive Substanzen betrifft, einiges zu bieten, aber auch in der Chemie gibt es zahlreiche Stoffe, die nach entsprechender Verarbeitung auf den Menschen bewusstseinserweiternd einwirken.

In diesem Bereich wohl am bekanntesten ist LSD (Lysergsäurediethylamid), 1V-LSD ist dabei eine von unzähligen Varianten. Nicht jedes Produkt wirkt nämlich gleich. Genauso wie die Wirkung von psychoaktiven Substanzen bei jedem Menschen anders ausfallen können. Auf Chemical Collective finden Sie beispielsweise unterschiedlichste Psychedelika in verschiedensten Darreichungsformen.

Welche Wirkungen haben psychoaktive Substanzen?

Wie bereits erwähnt, gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen psychoaktiven Substanzen, welche oftmals auch einfach als „Halluzinogene“ bezeichnet werden. Unabhängig ob aus der Natur oder dem Labor, sämtliche dieser Wirkstoffe nehmen Einfluss auf das menschliche Bewusstsein. Nach deren Anwendung können z. B. all Ihre Sinne wie Fühlen, Sehen, Schmecken, Hören oder Riechen stark beeinflusst sein. Sie hören beispielsweise auf einmal Farben, Sie sehen Dinge, die gar nicht existieren oder schmecken plötzlich die Musik aus dem Radio. Häufig werden die Wirkungen psychoaktiver Substanzen mit intensivsten Träumen verglichen.

Da es sich bei den Wirkungsweisen unter anderem um Veränderungen in den Bereichen Bewusstsein, Sensorik und Emotionen handelt, spielt vor allem der eigene individuelle Istzustand eine Rolle. Bei Menschen mit einem Stimmungstief fallen die Auswirkungen anders aus, wie es bei Menschen mit einem Hochgefühl der Fall ist. Die Gründe liegen hierfür in den chemischen Wirkprozessen und Reaktionen im Gehirn.

Psychoaktive Substanzen und deren chemische Wirkungen im Gehirn

Damit psychoaktive Substanzen überhaupt in das Bewusstsein eingreifen bzw. es beeinflussen können, muss es im Gehirn zu unterschiedlichen chemischen Prozessen kommen. Psilocybin (Pilze) beispielsweise wirkt auf Ihre Serotoninrezeptoren ein und somit auf die Art und Weise, wie Sie Ihre Gefühle verarbeiten. Informationen, die in Ihrem Gehirn ankommen, werden anders als sonst verarbeitet und außerdem kommt es zur Stimulation Ihrer Neuronen. Bei der Einnahme von z. B. 1V-LSD werden scheinbar ebenfalls Areale im Hirn miteinander verknüpft, welche sonst in keinerlei Austausch miteinander stehen. In der medizinischen Forschung geht man daher davon aus, dass die differenzierte Zusammenführung der Informationen zu einem Ausbruch aus alten, festsitzenden und krankmachenden Denkmustern verhelfen kann. Insbesondere bei Suchterkrankten und Patienten mit Depressionen oder einer Angststörung könnte dies der Ausweg aus einem oftmals lang anhaltenden Teufelskreis sein.

Psychoaktive Substanzen können viele Wirkungsweisen haben

Schon lange ist in Fachkreisen bekannt, dass die Anwendung von psychoaktiven Substanzen einen Nutzen bei diversen Krankheitsbildern haben können. Neben der häufig auftretenden Sensibilisierung der Sinne und dem Einfluss auf das Bewusstsein können Psychedelika noch auf weitere Arten auf den Körper einwirken:

– angstlösend

– anregend

– beruhigend

– schlaffördernd

– schmerzlindernd

– stimmungsaufhellend

In vielen Fällen kommt es parallel zu mehreren Wirkungen. Darüber hinaus variieren die Wirkungen abhängig vom individuellen Konsumverhalten, sprich, ob die Einnahme der psychoaktiven Substanzen regelmäßig passiert oder aber nur gelegentlich. Aber auch die Dosierung selbst bestimmt über Ausmaß und Länge der Wirkung.

Psychoaktive Substanzen als wirksame Therapiealternative?

Da sie im Gehirn auf die Botenstoffe einwirken, stehen insbesondere die beiden Substanzen Psilocybin und LSD in der medizinischen Forschung ganz oben. Gerade bei psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Angststörung wird stetig nach Alternativen zu den klassischen Psychopharmaka gesucht und geforscht. In vielen Fällen von starker Niedergeschlagenheit und tief sitzenden Ängsten schlagen die herkömmlichen Antidepressiva kaum an. Psychoaktive Substanzen wie bei Chemical Collective können hier eventuell über das Potenzial verfügen, Abhilfe zu schaffen. In Kombination mit einer Psychotherapie könnte dabei bereits die einmalige Einnahme einer hohen Dosis Psilocybin oder LSD ausreichend sind, damit es bei den Betroffenen zu einer nachhaltigen Linderung ihrer Ängste oder Depressionen kommt.




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