Die 10 wichtigsten Dinge bei der erfolgreichen Eröffnung eines Restaurants



Der erste Schritt, das erste eigene Restaurant zu eröffnen, ist ein großer. Und je nachdem wie groß das Restaurant sein wird, muss schon eine ganze Menge an Organisation und Management im Vorfeld erledigt werden. Von Behördengängen, über Anschlüsse für elektronische Geräte, bis hin zur Inneneinrichtung des Speisesaals, der Küche, der Lagerräume, Keller, des Werbemanagements und vieles mehr. Die zehn wichtigsten Dinge, an die man unbedingt bei der Eröffnung eines Restaurants denken sollte, haben wir hier schon einmal aufgeführt.

(1) Die richtige Location

Sie sollte schon am besten in unmittelbarer Nähe zum Wohnort sein. Denn schnelle Erreichbarkeit ist in vielen Fälle oftmals sehr wichtig. Das Umfeld an sich muss im Vorfeld abgeklopft werden: Denn sind links und rechts in gleicher Straße womöglich schon weitere, alteingesessene Gastronome, die ähnliche Speisekarten auf den Tischen stehen haben, sollte man tunlichst eine andere Location finden. Die Größe des Speiseraums, das Fassungsvermögen der Gästeanzahl, wie viele Tische man später bedienen will und kann. Die Größe der Küche, des Stauraums, des Kellers, des Barbereichs und, und, und… An alles denken und Wünsche und Machbares gegenüberstellen.

(2) Der digitale Auftritt

Heutzutage geht nichts mehr ohne eine gute Homepage – und am besten gleich noch diverse Auftritte im sozialen Netzwerk. Denn nicht nur das jüngere Klientel sucht oftmals im Internet nach einem guten Restaurant um die Ecke und will die Eckdaten abchecken. Öffnungszeiten, Speisekarten, das bebilderte Ambiente und eine kurze Beschreibung über sich und seine Passion, gehören zu modernen Internetauftritten. Die Fotos sollte man dem Profi überlassen und nur die Schnappschüsse mit dem Handy, die in guter Auflösung sind können und sollten hier und da hochgeladen und jeweils gepostet werden: Das Design der Homepage sowie Gestaltung und Betextung sollte man ebenfalls den Profis auf diesem Gebiet überlassen. Virale Wellen und auch gezieltes Marketing können dazu verhelfen, dass die Tische täglich mehrfach besetzt werden können.

(3) Kücheneinrichtung

Sie sollte dementsprechend hochwertig und auch modern sein: Denn besonders hier, im Herzstück der Gastronomie, müssen alle Arbeitsvorgänge reibungslos und störungsfrei über die Bühne gehen können. Spezielle Anbieter in Sachen professionelle Gastronomie Ausstattungen findet man im Internet. Diese bieten eine großes Sortiment an hochmoderner Technik und jeglicher Utensilien, die es braucht, damit eine gute Küche auch reibungslos funktionieren kann. Hierbei sollte man auf keinen Fall am falschen Ende sparen. Desto kleiner das Platzangebot der Küche ist, umso strukturierter und cleverer muss man bei der Einrichtung vorgehen.

(4) Inneneinrichtung der Speiseräume

Hierbei sollte man auf jeden Fall seiner Linie und seinem Geschmack treu bleiben: Denn zu viele Köche verderben bekanntermaßen nicht nur in der Küche schnell den Brei, sondern auch bei der Gestaltung der Räume. Am besten gelingt die perfekte Gestaltung, indem man sich zwar auch hier vielleicht einen guten Berater zur Seite zieht, aber dennoch den Tenor des Restaurants, oder die generelle Ausrichtung dabei nicht zu verlieren und mit einfließen lässt. Handelt es sich um eine junges Restaurant, mit witzigen Speisekarten, oder veganer und vegetarisch ausgerichteter Küche beispielsweise, sollten die Räume mit viel Grün, Natur und Holz eingerichtet sein. Bei traditioneller und bodenständiger Küche wiederum mehr in Form einer Gastwirtschaft mit ur-gemütlicher Gestaltung. Je nach Ausrichtung und Philosophie den roten Faden bis zur Küche hindurch dabei niemals außer Acht lassen.

(5) Einzigartig sein – und (6) es auch bleiben

Die Einzigartigkeit ist das einzige, was die Konkurrenz zunächst nicht stehlen oder kopieren kann. Auch nach größten Bemühungen fällt es der Konkurrenz oftmals schwer, diverse Stilrichtungen, Ideen und Co, nachzumachen. Das zeichnet ein einzigartiges Konzept einer Gastronomie schlussendlich immer aus. Sich mit der Speisekarte und den besonderen Gerichten beispielsweise abzuheben, sowie auch mit der Inneneinrichtung vielleicht, oder dem gesamten Ambiente? Von der Masse absetzen zu können und dieser Linie auch in schlechten Zeiten treu zu bleiben. Mit einer kleinen und überschaubaren Speisekarte macht man in der Regel immer alles richtig. Denn zu viele Gerichte auf einmal oder über gleich mehrere Seiten schaffen nicht nur Verwirrung, sondern sind in der Regel was Frische angeht auch  nicht zu bewerkstelligen: Je nach Auslastung des Restaurants zu Beginn erst recht. Weniger ist hierbei mehr und desto überschaubarer die Speisekarte ist, umso vertrauter wirkt sie auch. Und Kenner wissen, dass wenn nur wenige Gerichte angeboten werden, diese auch in der Regel frisch zubereitet werden und dementsprechend schmackhaft sind.

(7) Steuerberater und (8) Versicherungen

Ohne einen guten und versierten Steuerberater an seiner Seite zu wissen, sollte man erst gar nicht den ersten Schritt in die Selbstständigkeit der Gastronomie wagen. Denn insbesondere in dieser Branche ist der so gefürchtete Büro- und Schreibkram gigantisch. Wer bei der täglichen Buchhaltung den Überblick verliert, endet in einem chaotischen Wirrwarr und Behörden, wie das Finanzamt beispielsweise, verzeiht Nachlässigkeiten dieser Form niemals. Generell sollte man sich gut mit der Materie behördlicher Auseinandersetzungen, Behördengänge, Formulare, Genehmigungen etc. auskennen. Auch diverse Versicherungen sollten mit guter Beratung vorab abgeschlossen werden, bevor es losgeht.

(9) Werbung und (10) Personal

Damit die Eröffnung nicht schon zu Beginn in die Hose geht, muss man im Vorfeld ordentlich die Werbetrommel rühren. Denn desto mehr man von sich reden macht, umso besser ist es. Handouts, Flyer , Prospekte drucken lassen. Aufzählen, was den Gast zu erwarten hat, aber ohne gleich alles zu verraten. Lokale Radiosender ins Boot holen und verschiedene Medien zur Eröffnung und nachfolgender Berichterstattung einladen. Das ausgesuchte Personal muss schon im Vorfeld gut vorbereitet und involviert sein. Und besser ein, zwei Personen mehr am Start zu  habe, als durch Unterbesetzung gleich ins Rudern zu geraten.

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