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Die 10 interessantesten Fakten über Computer- und Videospiele



Auf der ganzen Welt gibt es über 3 Milliarden Videospieler, die sich fast täglich dem virtuellen Vergnügen hingeben. Kein Wunder, dass die Gaming-Industrie zu einer der erfolgreichsten Unterhaltungs-Branchen zählt und jährlich wächst. Nicht zuletzt ist dieses rasante Wachstum natürlich dem Online-Gaming, Smartphones und Streaming-Plattformen für Gamer zu verdanken. Deswegen haben wir hier eine Liste mit den 10 interessantesten Fakten zu Videospielen zusammengefasst.

1. Der Nintendo Comboy

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde von Südkorea ein Verbot für japanische Kulturimporte verhängt. Und tatsächlich wurde dieses erst im Jahr 2004 aufgehoben. Das hieß aber noch lange nicht, dass südkoreanische Spieler den heißgeliebten Mario nicht kennenlernen konnten. Hyundai Electronics übernahm das Ruder und vertrieb Nintendos Produkt in Südkorea. Das NES trug den Namen Hyundai Comboy, der durch den Super Comboy und dann den Comboy 64 abgelöst wurde.

2. Lara Cruz

Viele Spieler wissen nicht, dass Lara Croft einst den Namen Laura Cruz trug. Core Design-Animator Toby Gard arbeitete vor vielen Jahren an einem interaktiven Film mit einer männlichen Figur, die in ägyptischen Pyramiden nach Schätzen sucht. Die Figur ähnelte aber dem bekannten Indiana Jones viel zu sehr und so wurde sie mit einer südamerikanischen Frau namens Lara Cruz ersetzt. Core entschied sich dann aber für einen britischen Namen, also griffen seine Mitarbeiter zum Telefonbuch und fanden den Namen „Croft“.

3. Video Killed The Slot Machine

Im Zeitalter des digitalen Glücksspiels hat Video nicht nur dem „Radiostar“ den Garaus gemacht, sondern auch vielerots den mechanischen Spielautomaten ersetzt. Während es in den 60er und 70er Jahren in den Casinos nur einige wenige Arten von Spielautomaten zur Auswahl gab, sind die sogenannten Slots, die heute online und offline verfügbar sind, in einer Vielzahl von verschiedenen Themen erhältlich, wie z. B. Fernsehsendungen, Sport-Teams oder Musikbands.

4. Prince of Persia: Assassin’s Creed

Ubisofts überaus erfolgreiche Assassin’s Creed-Reihe sollte zunächst ein Prince of Persia-Ableger werden. Das Spiel hieß Prince of Persia: Assassins und folgte einer weiblichen Auftragsmörderin, die einen Prinzen in Jerusalem beschützen sollte. Nach circa einem Jahr Entwicklungszeit verwarf Ubisoft dieses Konzept, da der Prinz nicht mehr im Mittelpunkt stand. Das Spiel wurde anschließend zu dem Assassin’s Creed, das man heute kennt.

5. Wahlkampagne in Videospielen

Kaum zu glauben, aber wahr: Während der Präsidentschaftswahlen im Jahr 2008 kaufte Barack Obama Werbeflächen in 18 Spielen. Die „Vote for Change“-Plakate waren in Burnout Paradise, Skate, Madden und anderen Spielen zu sehen, die sich an die Zielgruppe der 18- bis 34-Jährigen richteten. Natürlich ist das Werben in Videospielen an sich nichts Neues: Videospielhersteller generieren Milliarden von Dollar durch Produktplatzierungen, für die Unternehmen viel Geld ausgeben.

6. Sonic the Hedgehog steckt in jedem von uns

Ein Gen und ein Protein, das die rechte von der linken Gehirnhälfte trennt und dafür sorgt, dass der Mensch zwei Augen hat, heißt auf Englisch tatsächlich „Sonic Hedgehog“. Das Symbol des Gens ist „SHH“. Der Name wurde nicht direkt vom Spiel inspiriert, sondern von einer Comicserie. Ein britischer Arzt namens Robert Riddle ließ sich vom Sonic-Comic seiner 6-jährigen Tochter inspirieren, weswegen das Gen auch so ein stacheliges Aussehen hat.

7. Die Xbox war fast die DirectX Box

1999 trafen sich Ed Fries von Microsoft und das DirectX-Team, um eine Innovation namens DirectX Box zu besprechen – ein Computer mit einem versteckten Windows-Betriebssystem, der wie eine Konsole vermarktet werden sollte. Das erste Modell der DirectX Box war ein silbernes X und war mit einer PC-Platine im Inneren ausgestattet. Im Laufe der Entwicklung wurde der Name Windows gestrichen, das Aussehen der Konsole geändert und das Projekt schließlich in Xbox umbenannt.

8. Menschen sind Blöcke

Jeder hat sich bestimmt schon einmal gefragt, wo all die Menschen im Pilzkönigreich sind. Und hier ist die Antwort: Im Handbuch für Super Mario Bros. auf dem NES steht in einer kurzen Zusammenfassung der Geschichte, dass die Koopas alle Menschen des Landes in Blöcke, Steine und Pflanzen verwandelt haben. Daran sollte jeder denken, wenn er Mario das nächste Mal über einen Block springen lässt.

9. James Bond

Im Nintendo 64-Spiel GoldenEye 007 wollte die Firma Rare ursprünglich Roger Moore, Timothy Dalton und Sean Connery als spielbare Helden im Mehrspielermodus einsetzen. Dieser Plan wurde vor der Veröffentlichung verworfen, aber die Charaktermodelle für die bekannten Schauspieler waren immer noch im Spiel versteckt. Im Jahr 2005 knackte eine Gruppe namens The Rare Witch Project den Code und fand sie.

10. Super Mario als Sidekick

Der niedliche Klempner Super Mario ist heutzutage das Symbol für Videospiele überhaupt. Selbst Menschen, die nichts mit Gaming zu tun haben, würden ihn wahrscheinlich sofort wiedererkennen. Aber Mario fing ganz klein an – und zwar als Nebenrolle im Arcade-Spiel „Donkey Kong“ im Jahr 1981. Damals hieß er auch noch nicht Mario, sondern „Jumpman“ und seine Aufgabe bestand darin Pauline und nicht Prinzessin Peach zu retten.

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