Die 10 hässlichsten Tiere der Welt



Böser, grimmiger Blick, unförmiger Körperbau oder einfach nur ein hässliches Gesicht. Bei vielen Tieren gibt es Körperteile, die nicht unbedingt schön sind. Was wir aber hier für Geschöpfe zusammengestellt haben, übertrifft an Hässlichkeit alles, was Sie bisher gesehen haben. Unsere Top 10 der hässlichsten Tiere der Welt:

10

Axolotl

Von Faldrian - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Von FaldrianEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Das Axolotl, ist ein aquatil lebender mexikanischer Schwanzlurch aus der Familie der Querzahnmolche, der natürlicherweise nur als Dauerlarve auftritt. Die Art erreicht die Geschlechtsreife, ohne ihre äußere Larvengestalt zu verändern und eine bei Amphibien sonst übliche Metamorphose zu durchlaufen. Die Bezeichnung āxōlōtl stammt aus der aztekischen Sprache Nahuatl, abgeleitet aus atl (Wasser) und xolotl (einem Aztekengott), und bedeutet etwa Wassermonstrum oder nach anderer Deutung Wasserpuppe. Alexander von Humboldt brachte im Jahr 1804 als erster Axolotl nach Europa, die als exotische Kuriosität im Pariser Naturkundemuseum dienten. Das Axolotl hat es bei uns auf Platz 10 der hässlichsten Tiere der Welt geschafft.


9
Riesenassel

Die furchteinflössenden Riesenasseln sind eine Gattung innerhalb der Ordnung der Asseln. Man vermutet, dass sie in großer Zahl auf dem Meeresboden des Atlantischen und Pazifischen Ozeans vorkommen. Der französische Zoologe Alphonse Milne-Edwards beschrieb diese Tiere 1879 zum ersten Mal, nachdem er ein männliches Jungtier von B. giganteus aus dem Golf von Mexiko gefischt hatte. Zu dieser Zeit war die Entdeckung eine Sensation, denn erst kurz zuvor hatte Charles Wyville Thomson die allgemeine Annahme, dass es in den Tiefen der Weltmeere kein Leben gebe, durch seine Arbeit ins Wanken gebracht. Das erste weibliche Exemplar fing man erst 1891. Mit einer Länge von bis zu 45 cm und einem Gewicht von bis zu 1,7 kg sind Riesenasseln ein gutes Beispiel für Tiefseegigantismus, denn die meisten ihrer Verwandten rangieren zwischen einem und fünf Zentimetern Länge. Trotzdem ähnelt ihre Morphologie der der Landasseln: Ihre Körper sind dorso-ventral komprimiert und von einem kalkhaltigen, aus schuppenförmigen Segmenten bestehenden Exoskelett geschützt. Das erste dieser Segmente ist mit dem Kopf verwachsen, oftmals sind auch die letzten Segmente miteinander verwachsen und formen so einen „Schwanzpanzer“ über dem verkürzten Abdomen.


8
Sternmull

Von US National Parks Service - http://www.nps.gov/acad/flow/pix/starnosedmole.jpg which was linked on http://www.nps.gov/acad/flow/mammals.html ; English WP: uploaded by en:User:Big iron, Gemeinfrei, Link

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Der Sternmull oder Sternnasenmaulwurf ist eine in Nordamerika lebende Säugetierart aus der Familie der Maulwürfe. Von allen anderen Maulwürfen unterscheidet er sich durch die 22 fingerförmigen Hautanhänge auf der Schnauze. Der Körperbau der Sternmulle stimmt mit dem der anderen Neuweltmaulwürfe überein und ist an eine unterirdische Lebensweise angepasst. Der Rumpf ist walzenförmig, der zugespitzte Kopf sitzt auf einem kurzen, kaum sichtbaren Hals. Die Vordergliedmaßen sind zu Grabwerkzeugen umgebildet. Die mit der Handfläche nach außen gedrehten Hände sind schaufelförmig und enden in fünf Zehen. Die Hinterbeine tragen ebenfalls fünf Zehen, sind aber weniger spezialisiert als die Vordergliedmaßen. Das Fell ist rauer als das der übrigen Maulwurfsarten, es ist wasserabweisend und meist schwarzbraun oder schwarz gefärbt. Die Tiere erreichen eine Kopfrumpflänge von 10 bis 13 Zentimetern. Der Schwanz ist länger als der der meisten anderen Maulwürfe und wird 6 bis 8 Zentimeter lang. Er ist mit rauen Haaren bedeckt und fungiert im Winter als Fettspeicher, wobei sich sein Durchmesser deutlich erhöht. Erwachsene Tiere wiegen zwischen 40 und 85 Gramm.


7
Blattschupper

Von © Citron / , CC BY-SA 3.0, Link

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Die Fangzahnfische oder Blattschupper sind Tiefseefische aus der Ordnung der Schleimkopfartigen, mit einer weltweiten Verbreitung in tropischen und gemäßigten Meeren. Die Familie enthält nur zwei sehr ähnliche Arten in einer Gattung. Fangzahnfische sind wie die meisten Tiefseefische nur klein, Anoplogaster cornuta wird 15 Zentimeter lang, Anoplogaster brachycera wird nur sechs Zentimeter lang. Kopf und Maul sind sehr groß. Die Augen sind verhältnismäßig klein. Der Körper ist seitlich stark zusammengedrückt und von dunkelbrauner bis schwarzer Farbe. Die Flossen sind klein, ohne Hartstrahlen. Die Seitenlinie ist gut entwickelt und setzt sich in Form von schleimgefüllten Rinnen auf dem Schädel fort. Bei den Erwachsenen sind die größten zwei Reißzähne des Unterkiefers so lang, dass die Fangzahnfische auf beiden Seiten des Gehirns ein Paar Hohltaschen entwickelt haben, um die Zähne unterzubringen, wenn das Maul geschlossen ist. Diese Zähne sind (im Verhältnis zur Körperlänge) die längsten aller bekannten Meeresfische. Alles in allem ein Furcht einflößendes Geschöpf, das es auf Platz 7 der hässlichsten Tiere der Welt geschafft hat.


6
Hufeisennase

Die Hufeisennasen stellen eine Familie innerhalb der Unterordnung der Fledermäuse dar. Die Familie umfasst rund 70 Arten, die alle zur Gattung Rhinolophus gezählt werden. Die Rundblattnasen werden manchmal als Unterfamilie Hipposiderinae in die Hufeisennasen eingegliedert. Hufeisennasen sind in Eurasien, Afrika und Australien verbreitet. Ihren Namen haben die Tiere von den blattartigen Hautbildungen, die die Nase umgeben. Diese bestehen aus einem hufeisenförmigen unteren Lappen, der die Nasenlöcher umgibt und in der Mitte deutlich eingekerbt ist, und einem Sattel, der die Nasenlöcher oben abschließt und an ein rückwärtig liegendes Beil erinnert. Hinzu kommt eine Lanzette, eine dreieckige, spitze Struktur auf der Stirn. Diese Nase dient den Hufeisennasen zur Lautverstärkung. Die Ohren besitzen eine auffällig breite Basis und laufen spitz zu. Die Flügel der Tiere sind sehr breit, und der kurze Schwanz wird komplett in die Flughaut einbezogen. Der Flug der Tiere wirkt eher langsam und gaukelnd mit langen Gleitstrecken, die Manövrierfähigkeit der Tiere ist jedoch sehr gut. Hufeisennasen erreichen eine Kopfrumpflänge von 35 bis 110 Millimeter und ein Gewicht von vier bis 30 Gramm.


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Sphynx-Katze

Von Users Schuminweb, Peter Mollard on en.wikipedia - Originally from en.wikipedia; description page is (was) here00:42, 30 April 2006 Schuminweb 477×381 (50,878 bytes) (Better contrast)18:28, 19 January 2006 Peter Mollard 477×381 (68,702 bytes), Gemeinfrei, Link

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Die Sphynx- oder Sphinx-Katze, benannt nach der altägyptischen Sphinx, ist eine nahezu haarlose kanadische Katzenrasse. Sphynx-Katzen sind mittelgroß und muskulös. Sie haben große Ohren, ausgeprägte Backen und ein starkes Kinn. Bei näherer Betrachtung erkennt man einen leichten Haarflaum, der den ganzen Körper bedeckt. Sphynx-Katzen sind sehr intelligent, lebhaft und sehr anhänglich. Bedingt durch ihre Haarlosigkeit scheint es, als würden diese Katzen eine höhere Körpertemperatur als andere Katzen haben. Dies ist jedoch nicht so. Durch das fehlende Fell wird die Körperwärme allerdings direkt über die Haut nach außen abgegeben, wodurch man beim Berühren der Tiere das Gefühl von starker Wärme hat. Da der durchschnittliche Energiebedarf einer Sphynx höher liegt, benötigen sie mehr Futter als andere Rassen. Durch das fehlende Fell sind hellhäutige Sphynx-Katzen empfindlicher gegen Sonnenstrahlung. Sie können durch ungeschützten Sonnenkontakt Sonnenbrand bekommen und müssen speziell vor Sonne geschützt werden. Für uns die hässlichste Katze der Welt und Platz 5 der hässlichsten Tiere.


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Fingertier

Von Tom Junek - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Von Tom JunekEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Das Fingertier oder Aye-Aye ist eine Primatenart aus der Gruppe der Lemuren. Es ist ein auf Madagaskar lebender, nachtaktiver Allesfresser, der durch das unter Primaten einzigartige Gebiss und die namensgebenden modifizierten Finger charakterisiert ist. Es ist der einzige lebende Vertreter der Familie der Daubentoniidae, eine zweite rezente Art, das Riesenfingertier (Daubentonia robusta), ist ausgestorben. Ihr Lebensraum sind Wälder, sie kommen mit verschiedenen Waldtypen zurecht. Neben Regen- und Laubwäldern sind sie auch in Sumpf- und Mangrovenwäldern und manchmal sogar in Plantagen heimisch.
Fingertiere sind auf der Insel Madagaskar endemisch und besitzen auf dieser Insel eines der größten Verbreitungsgebiete aller Primaten. Sie bewohnen zum einen die Regenwälder entlang der Ostküste, aber leben entgegen früheren Vermutungen auch in den trockeneren Laubwäldern im Nordwesten und Westen. Im Siedlungsgebiet des subfossilen Riesenfingertiers (Daubentonia robusta) dem trockenen Südwestteil und im unbewaldeten zentralen Hochland fehlen sie dagegen. Im Rahmen von Maßnahmen zur Erhaltung der Art wurde sie in Gebieten angesiedelt, in denen sie ursprünglich nicht heimisch war, etwa auf der Insel Nosy Mangabe.


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Chinesischer Schopfhund

Von Tommy Gildseth - Eigenes Werk, CC BY 3.0, Link

Von Tommy GildsethEigenes Werk, CC BY 3.0, Link

Von dem kleinen Hund (bis 33 cm) gibt es zwei Varianten: eine, der so genannte Powder Puff, besitzt üblicherweise Unterwolle und ein langes, schleierartiges Deckfell mit seidiger Haarstruktur. Die andere Variante, Hairless, besitzt häufig Haare am Kopf, der Rute und den Pfoten. Der restliche Körper ist haarlos. Der Phänotyp variiert stark und wird in der Zucht in fünf Behaarungstypen eingeteilt: True Hairless, Moderate Hairless, Semi-coated, Hairy Hairless und Powder Puff. Außerdem gibt es ursprünglich auch zwei unterschiedliche Körperbauten: Einmal den Deer-Typ, der sehr schlank und meist kleiner ist als der Cobby-Typ, der stabiler gebaut ist und meist etwas größer. Der grazilere Deer-Typ hat sich mittlerweile in der Zucht durchgesetzt. Die nackte Haut eines Chinesischen Schopfhunds fühlt sich sehr glatt, weich und warm an. Nackthunde haben keine höhere Körpertemperatur als Hunde mit Fell. Der Rassestandard erlaubt alle Farben und Farbkombinationen, obwohl etwas dunklere Haut bevorzugt wird. Die Pigmentierung der Haut nimmt im Winter ab und im Frühjahr wieder zu. Die großen Stehohren sind mit langen Haarfransen bewachsen. Die Rute wird in Bewegung hoch getragen. Der Rücken ist gerade, die Augen sind dunkel und liegen weit auseinander. Bei einigen Vertretern der Rasse fehlen Zähne, da das Gen für die Haarlosigkeit mit dem der Zähne zusammenhängt. Das mutierte Gen für diese Hässlichkeit FOXI3 konnte 2008 identifiziert werden. Die Hunde stammen trotz ihres Namens wahrscheinlich nicht aus China. Enge Verwandte sind der Mexikanische Nackthund und der Peruanische Nackthund. Der Chinesische Schopfhund wird häufig als für Tierhaarallergiker geeignet bezeichnet, entsprechende wissenschaftliche Studien sind nicht bekannt.


2
Nacktmull

Von Roman Klementschitz, Wien - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Von Roman Klementschitz, Wien – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Der Nacktmull ist die einzige Art der Gattung Heterocephalus aus der Familie Sandgräber innerhalb der Ordnung der Nagetiere. Er lebt in riesigen unterirdischen Bauten in den Halbwüsten Ostafrikas, speziell im Süden Äthiopiens, in Kenia und Somalia. Die Art lebt in großen Kolonien in Eusozialität und zeigt mit dieser Staatenbildung ein bei Säugern sehr seltenes Verhalten. Nacktmulle haben einen fünf bis fünfzehn Zentimeter langen Körper. Sie wiegen ungefähr 30 bis 50 Gramm. Ihren Namen verdanken sie der Tatsache, dass ihre geringe und sehr feine Behaarung mit Ausnahme von einigen Sinneshaaren (Vibrissen) kaum wahrnehmbar ist und sie daher nackt erscheinen. Dies wird als Anpassung an ihre Lebensweise in unterirdischen Kolonien gewertet. Wegen der geringen Behaarung können sich auch Parasiten auf ihren Körpern schlechter ansiedeln und verbreiten. Die Haut liegt lose und faltig am Körper an und ist braun-rosa gefärbt, wobei der Rücken etwas dunkler als der Bauch ist. Die faltige Haut schützt zum einen die inneren Organe, wenn sich die Tiere durch sehr enge Gänge drücken, zum anderen ermöglicht sie eine schnelle Bewegung in den Gangsystemen, wobei die Tiere sich rückwärts ebenso schnell bewegen können wie vorwärts. Andere Merkmale sind die stark ausgeprägten Schneidezähne, die sehr gut zu erkennen sind. Mit ihnen kann der Nacktmull seine Nahrung abschneiden und zerkleinern. Der Nacktmull ist für uns Platz 2 der hässlichsten Tiere der Welt.


1
Blobfisch

By Rachel Caauwe - Own work, CC BY-SA 3.0, Link

By Rachel CaauweOwn work, CC BY-SA 3.0, Link

Der Blobfisch genannt, gehört zu den Dickkopf-Groppen. Die bodenbewohnenden Fische leben in Tiefen von 800 bis 2800 Metern im nördlichen Pazifik, von Japan über die Beringstraße bis nach Kalifornien. Dieses furchtbar hässliche Geschöpf wird maximal 70 Zentimeter lang, kann ein Maximalgewicht von 9,5 kg erreichen und besitzt einen kugelförmigen Kopf und eine schlaff am Körper sitzende Haut. Kopf und Körper von Jungfischen, kleiner als 5 cm, ist von kleinen fadenartigen Auswüchsen bedeckt, die bei ausgewachsenen Tieren verschwinden. Die Rückenflosse hat 8 Hart- und 19 bis 20 Weichstrahlen, die Afterflosse 12 bis 14 Weichstrahlen. Die Fische sind auf der Oberseite grau bis schwarz gefärbt und auf dem Kopf leicht marmoriert. Die Unterseite ist hell. Der Kopf wird bei großen Exemplaren weißlich. Der Blobfisch ist für uns Platz 1 und damit das hässlichste Tier der Welt.

Die 10 hässlichsten Tiere der Welt
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