Das Familienleben dokumentieren



Wer glaubt, das im digitalen Zeitalter so oder so jeder alles von jedem weiß, der irrt sich gewaltig. Im Gegenteil, die Datenflut sorgt dafür, dass das wirklich Wichtige untergeht.

Millionen Fotos, Milliarden Kurzmitteilungen jeden Tag, jede Minute. Wie viel davon bleibt? Nur ein Bruchteil, denn selbst die größten Serveranlagen haben einen begrenzten Speicherplatz, der dazu zwingt, alte Inhalte zu löschen. Dabei vertrauen gerade Privatpersonen heute auf digitale Speichermedien und sehen darin eine günstige und fast grenzenlose Möglichkeit, die für sie wichtigen Inhalte zu bewahren. Tatsächlich ist jedoch das Risiko, Daten und Fotografien in digitalen Speichern zu verlieren, weit höher als in den analogen Formen. Außerdem sind die klassischen Fotokalender oder Fotobücher, die auf druckstdu.de zusammengestellt werden können, persönlicher und sehr gut als Geschenk geeignet.

Dazu kommt, das nicht wenige der Speichergeräte automatisch Formatierungen durchführen, die die Daten komprimieren. Besonders bei Fotografien ist dies ein unwiederbringlicher Qualitätsverlust. Auch die Konzentration der Datenmenge auf ein Speichermedium ist riskant. Selbst eine 1-Terabyte-Festplatte kann einen Crash erleiden und mit einem Schlag sind vielleicht Tausende Bilder und Dokumente verloren. Unternehmen geben inzwischen jährlich Millionenbeträge nur dafür aus, die Daten auf kaputten Speichermedien wieder herstellen zu lassen.

Was kann getan werden?

Natürlich ist die Digitalisierung ein Vorteil. Ohne sie wäre die Arbeitswelt wie auch der Freizeitbereich nicht mehr vorstellbar. Doch es gilt, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und das, was für die Zukunft von Bedeutung ist genauso wie das, was hohen Erinnerungswert besitzt, so zu bewahren, dass es weitgehend sicher ist. Nun, als die NASA ihre Voyager-Satelliten in die unendlichen Weiten des Alls schickte, befanden sich an Bord Grußbotschaften an außerirdische Wesen, in analoger, nicht digitaler Form. Genauso sollten auch private Dokumente und Fotos analog gespeichert oder vereinfacht gesagt, auf hochwertigem Papier ausgedruckt und aufbewahrt werden. Nicht alles, der weitaus größte Teil der heute täglich gesammelten Daten besitzt kaum einen Erinnerungswert oder eine besondere Priorität.

Während wichtige Dokumente wie etwa Geburtsurkunden so oder so bereits in analoger Form vorhanden sind, hat es bei der Fotografie eine totale Umkehrung gegeben. Bilder werden mit Digitalkameras aufgenommen, auf digitalen Speichermedien gelagert und über digitale Geräte verbreitet, immer mit dem Risiko der Qualitätsminderung oder des Totalverlustes. Dagegen hilft nur die Umwandlung, sprich der Ausdruck auf Fotopapier und die entsprechende Aufbewahrung in Fotoalben. Die besonderen Momente im Leben können aber auch in einer besonders schönen analogen Form festgehalten werden. So etwa durch die Erstellung eines Fotobuches zu besonderen Anlässen wie Geburt, Jubiläen oder Hochzeiten.

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