10 Tipps und Tricks zum Thema Versicherungen



Das Leben ist voller Risiken. Gegen fast alle davon kann man sich mit Hilfe von Versicherungen absichern. Welche Versicherungen dabei sinnvoll sind, ist immer von der individuellen Situation und der Risikobereitschaft jedes Einzelnen abhängig. Wir haben 10 Tipps für den vernünftigen Umgang mit Versicherungen zusammengestellt.

Versicherungsinventur machen

Im Laufe des Lebens schließt man Versicherungen ab, die vielleicht zum Zeitpunkt des Abschlusses wichtig waren, in der aktuellen Lebensphase aber keine Bedeutung mehr haben. Dazu zählt beispielsweise eine Krankenversicherung für ein Haustier, das bereits verstorben ist. Daher ist es ratsam, die Sinnhaftigkeit dieser Versicherungen regelmäßig zu überprüfen und nicht mehr benötigte Versicherungen zu kündigen.

Ebenso werden viele Versicherungen obsolet, wenn man zusammenzieht. Die Stiftung Warentest gibt hier Tipps, wie auch Unverheiratete bei Versicherungen sparen können.

Tarife vergleichen

Mittlerweile gibt es zahlreiche Vergleichsportale wie Check24 oder Verivox, die es Konsumenten erleichtern, die unterschiedlichen Leistungen von Versicherungen und Tarife miteinander zu vergleichen.

Dabei gehen die Portale individuell auf Rahmenbedingungen wie beispielsweise Alter und Wohnort ein und ermitteln daraus die besten Angebote. Bei den meisten Portalen werden die Anbieter von den Kunden bewertet. Das vermittelt einen zusätzlichen Eindruck über die Seriosität des jeweiligen Anbieters.

Versicherungsapps nutzen

Versicherungsapps bieten die Möglichkeit, die Übersicht über Versicherungsverträge zu bewahren. Die Verwaltung der einzelnen Versicherungspolicen wird dadurch wesentlich erleichtert. Verträge können laufend eingesehen, optimiert und gekündigt werden. Auch der Abschluss neuer Versicherungen ist mit einer Versicherungsapp möglich. Fitformoney hat eine Übersicht über die besten Versicherungsapps zusammengestellt.

Über Berufsunfähigkeit nachdenken

Es gibt viele Ursachen, die zu Berufsunfähigkeit führen. Viele glauben jedoch, sie sind davon niemals betroffen. Rund drei Viertel aller Deutschen sind im Fall des Falles nicht entsprechend abgesichert, obwohl die Berufsunfähigkeit fast jeden Vierten trifft.

Schwere Unfälle oder Krankheiten allein sind schon schlimm genug. Wenn dadurch die Existenzgrundlage wegbricht, verschlimmert sich die Situation noch einmal um ein Vielfaches. Daher sollte man sich bereits in jungen Jahren nach einer guten Berufsunfähigkeitsversicherung umsehen.

Dem Berater nicht blind vertrauen

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Dieser Spruch gilt auch, wenn es um den eigenen Versicherungsberater geht. Oftmals herrscht ein Vertrauensverhältnis, weil der Berater aus dem Verwandten- oder Bekanntenkreis stammt oder nahestehende Menschen schon seit sehr langer Zeit berät. Diese Lösung ist zwar bequem, aber nicht immer optimal.

Vor allem sollte man hinterfragen, ob der Berater als gewöhnlicher Versicherungsvertreter nur für eine Versicherung oder als Versicherungsmakler für mehrere Versicherungen im Einsatz ist. Es macht einen großen Unterschied hinsichtlich Leistung und Preis, ob man lediglich Produkte von einer bestimmten Versicherung oder von mehreren Gesellschaften angeboten bekommt.

Nicht alles sofort unterschreiben

Es ist wichtig, nicht alles sofort zu unterschreiben, sondern Verträge in Ruhe durchzulesen. Bei der Beratung durch einen Versicherungsmakler sollte man daher auch Ruhe bewahren, wenn man zur Unterschrift gedrängt wird.

Das Motto lautet: Immer eine Nacht drüber schlafen. Wenn das der Makler nicht akzeptiert, ist seine Seriosität ohnehin schwer anzuzweifeln.

Fragen immer wahrheitsgemäß beantworten

Viele Verbraucher beantworten Fragen auf dem Versicherungsvertrag gar nicht oder falsch. Die Folgen können fatal sein. Denn im schlimmsten Fall geht bei einem Schaden der komplette Versicherungsschutz verloren.

Wenn die Versicherung erst nach Auszahlung einer Versicherungsleistung erkennt, dass vom Versicherten falsche Angaben gemacht wurden, so kann sie auch diese bereits ausgezahlten Beträge wieder zurückfordern.

Genau auf die Leistungen achten

Die meisten Verbraucher haben einen viel genaueren Blick auf die Kosten der Versicherung als auf die angebotenen Leistungen. So wird ein vermeintliches Schnäppchen im Bedarfsfall zum Rohrkrepierer. Die geringe monatliche Ersparnis wird dann zum Bumerang, weil man aufgrund des geringen Tarifes darauf verzichtet hat, einen genauen Blick auf die Leistungen zu werfen.

Die Regeln im Schadensfall einhalten

Damit die Versicherung im Schadensfall zahlt, müssen auch vom Versicherten bestimmte Regeln eingehalten werden. Dazu gehört, dass ein Schaden zunächst immer so gut wie möglich begrenzt werden muss. Danach soll er so schnell wie möglich an die Versicherung gemeldet werden. Bei der Ermittlung der Schadenshöhe muss ebenfalls geholfen werden, beispielsweise mit einer Liste von Gegenständen.

Bei Streitigkeiten Hilfe von Experten in Anspruch nehmen

Falls es zu Unstimmigkeiten mit der Versicherung kommt, ist man nicht auf sich allein gestellt. Hilfe bietet beispielsweise der Ombudsmann für Versicherungen, der sich unabhängig und kostenfrei darum bemüht, Streitigkeiten außergerichtlich beizulegen.

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