10 Gründe für einen Verzicht auf Kohlenhydrate



Nicht nur Fette, sondern auch Kohlenhydrate führen zu Übergewicht. Mehr noch: Kein Nährstoff im Körper zeigt ein dermaßen komplexes Zusammenspiel von Faktoren, die alle für sich genommen zu Problemen für den Organismus führen. Insofern gibt es auch hier 10 Gründe, die in Bezug auf Kohlenhydrate für eine maßvolle Ernährungsweise sprechen. Warum also sollten die Zuckermolekülketten gemieden werden?

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1. Kohlenhydrate besitzen viele Kalorien

Ein Gramm Kohlenhydrate sind umgerechnet 4,1 Kilokalorien bzw. 17 Kilojoule. Dies entspricht dem Kalorienanteil von Eiweiß, ist aber deutlich geringer als beim Fett (9,3 Kilokalorien/39 Kilojoule). Bei den rauen Mengen, die manche Menschen an Kohlenhydraten zu sich nehmen, kann sich dadurch allerdings ein beträchtlicher Anteil an Kalorien ansammeln.

2. Kohlenhydrate blockieren die Fettverbrennung

Kohlenhydrate gehen mit Fetten eine ungute Wechselwirkung ein. Durch die Produktion von Insulin, mit dem der Körper auf die Erhöhung des Blutzuckerspiegels reagiert, wird gleichzeitig die Verbrennung von Fetten blockiert. Ernährungswissenschaftler gehen heute von einer Blockade bis zu fünf Stunden aus.

3. Kohlenhydrate lösen Heißhungerattacken aus

Jeder, der schon einmal in einen Hamburger gebissen hat oder vor einem Berg an Schokolade, Chips und Waffeln steht, kennen das Problem. Fängt man einmal an mit dem Essen, geht der Appetit erst richtig los. Wer sich da nicht stoppen kann, kann den ganzen Berg an Zuckern in kurzer Zeit in sich aufnehmen. Ein Problem dabei ist, dass sogar die komplexeren Kohlenhydrate wie beispielsweise in Nudeln kaum sättigend sind.

4. Zucker macht süchtig

Insbesondere die kurzkettigen Kohlenhydrate sind wahre Geschmacksverstärker. Dieser Effekt ist verbunden mit der kurzfristigen Ausschüttung von Glückshormonen dafür verantwortlich, dass Menschen süchtig nach Zucker werden. Auch deswegen wird beim Zucker zuweilen von dem weißen Gift gesprochen.

5. Langfristiger Zusammenbruch

Zwar kurbelt Zucker kurzfristig den Energielevel an und sorgt für einen ebenso kurzfristigen Anschub an Glückshormonen. Doch geht dieser Effekt ebenso schnell wieder zu Ende, wie er angefangen hat. Besonders problematisch: Der Verschleiß an Energie und Hormonen ist enorm. Viele Menschen, die Unmengen an kurzkettigen Kohlenhydraten in sich hinein schaufeln, wissen davon ein Lied zu singen. Sie klagen über chronische Unlust sowie über ein bleiernes Erschöpfungsgefühl.

6. Zucker kann Diabetes verursachen

Die ständige Versorgung mit Zucker führt dazu, dass die Körperzellen mit der Zeit immer unempfindlicher gegenüber dem Zucker werden und diesen immer schlechter abbauen können. Ein ständig erhöhter Blutzuckerspiegel ist die Folge, die zu weiteren gravierenden gesundheitlichen Einschränkungen führt. Zwar bekommt nicht jeder, der gern Süßes mag, automatisch Diabetes mellitus vom Typ 2. Das Risiko dafür ist aber deutlich erhöht.

7. Zucker macht dumm

Auch auf das Gehirn wirkt sich ein Übermaß an Zucker schädlich aus. In einer viel diskutierten Studie von Margaret Morris von einer Universität in Sydney, ernährten sich die Versuchspersonen eine Woche lang ausschließlich von stark zuckerhaltigen Nahrungsmitteln. Diese Woche reichte aus, massive Entzündungen im Hippocampus hervorzurufen und damit in dem Gehirnbereich, der für räumliches Denken benötigt wird. Auch in den kognitiven Tests schnitten die Versuchspersonen deutlich schlechter ab als im Test vor dem Experiment.

8. Zucker erzeugt Karies

Der Abbau von Zucker geschieht bereits in der Mundhöhle, wo er von den Bakterien vorgenommen wird. Bei diesem Prozess scheiden die Bakterien jede Menge Säuren und andere Schadstoffe aus, die wiederum Karies und Parodontose auslösen können – besonders, wenn auf das anschließende Zähneputzen nach dem Essen verzichtet wird.

9. Zu viel Zucker zerstört die Leber

Die Leber wandelt Kohlenhydrate in Glycerin und Fette um. Wird die Leber beim Zuckerabbau beständig überfordert, neigt sie zur Verfettung und wird zur Fettleber. In der Folge ist sie in ihrer Funktionsweise gestört und der Stoffwechsel gerät aus den Fugen. Forscher haben in diesem Zusammenhang ermittelt, dass die Schädigung der Leber durch Zucker ungefähr der Schädigung der Leber durch Alkohol entspricht.

10. Insulin signalisiert Stress und Stress geht unter die Haut

Nicht nur kurzkettige, sondern auch langkettige Zuckermolekülketten greifen die Haut an. Der Grund dafür liegt in der erhöhten Insulinproduktion. Diese signalisiert dem Körper einen Stresszustand, auf den die Haut mit Entzündungen reagiert. Zu dem Problem gesellen sich Stresshormone, die zu Unreinheiten auf der Haut führen. Dass Stress regelrecht unter die Haut geht, bestätigte sich in einer weiteren Studie, nach der die Wundheilung bei Menschen um 40 % beeinträchtigt war, die dabei unter Stress standen.

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