10 Fakten, die man über CNC (Computerized Numerical Control) wissen sollte



Das CNC-Verfahren digitalisiert feinmechanische Produktionsprozesse. Es löst manuelle und halbautomatische Fertigungsverfahren ab, da es insbesondere bei Arbeitsvorgängen wie CNC Drehen, Fräsen und Bohren eine enorme Wiederholungsgenauigkeit erzielt. Mit dem computergesteuerten Verfahren können hohe Auflagen schnell und nahezu fehlerfrei ausgeführt werden. Im Folgenden erfahren Sie 10 Fakten, die Sie über das CNC-Verfahren wissen sollten.

  1. Wo kommt das CNC-Verfahren zum Einsatz?

Computer Numerical Control bewährt sich vor allem bei der Herstellung großer Stückzahlen in der Metallverarbeitung. Gewinde, Kleinteile und Werkzeuge können durch CNC Bohren, Fräsen und Drehen mit einer hervorragenden Präzision und Gleichmäßigkeit ausgeführt werden.

  1. Anpassung des Fertigungsprozesses

Das CNC-Verfahren kann nicht nur in der Metallverarbeitung zum Einsatz kommen. Es lässt sich mit geringem Aufwand an viele verschiedenen Materialien und Arbeitsprozesse anpassen. Vorlagen aller Art lassen sich schnell und zuverlässig mit Werkstücken aller Art umsetzen.

  1. Wie funktioniert das CNC Fräsen?

Bei CNC Fräsarbeiten wird mit einem computergesteuerten Prozess ein Werkstück aus einem Grundstoff zugeschnitten. Durch Materialabtrag mit feinmechanischen Werkzeugen entsteht ein dreidimensionaler Körper in der gewünschten Form. Das CNC Fräsen erzielt eine einheitliche, ebene und saubere Oberfläche. Werkstücke lassen sich in hoher Wiederholungsgenauigkeit millimetergenau zuschneiden. Die rotierenden Schneidekanten können den Eigenschaften des zu bearbeitenden Materials angepasst werden.

  1. Wozu dienen Schlicht- und Schruppverfahren?

Nach der groben Oberflächenbearbeitung leisten Schlicht- und Schruppverfahren die Feinarbeit. Mit Wechselplatten wird die Oberfläche der Werkstücke geglättet und eben gestaltet. Durch Polieren erhält die Oberfläche einen strahlenden Glanz.

  1. Mit dem CNC Bohren Löcher und Gewinde erzeugen

Auch vollautomatisches Bohren ist mit dem CNC-Verfahren möglich. Dabei können die verschiedensten Löcher und Gewinde in ein Werkstück millimetergenau nach Vorgaben eingearbeitet werden. Die flexiblen Bohrköpfe sorgen für Geschwindigkeit und Präzision. Der Bohrvorgang lässt sich variabel auf das jeweilige Werkstück und Material anpassen.

  1. Welche Lochbohrungen können mit dem CNC-Verfahren ausgeführt werden?

Mit dem CNC-Verfahren können Sie die verschiedensten Locharten nach individuellen Vorgaben in die Werkstücke treiben. So sind Sacklöcher, Durchgangslöcher und Langlöcher möglich.

  1. Gewinde im CNC-Verfahren erzeugen

Gewindebohrungen sind äußerst komplex und erfordern viel Präzision. Mit dem CNC-Verfahren können Sie vollautomatisch Gewinde aller Art und Größe in die Werkstücke einfügen. Nach dem Stanzen bzw. Bohren werden Reste und Späne mit Reibahlen aus den Gewinden entfernt. So erhalten die Gewinde eine saubere und millimetergenaue Struktur.

  1. Was ist beim CNC Drehen zu beachten?

Komplexe Drehteile können mit dem CNC-Verfahren einfach, schnell und vollautomatisch in hohen Stückzahlen erzeugt werden. Der Arbeitsvorgang kann der Beschaffenheit des Ausgangsmaterials präzise angepasst werden.

  1. Prototypen im CNC Drehverfahren erzeugen

Für Teillieferungen und Prototypen kann ein automatischer Auswerfer genutzt werden.

  1. Für das CNC-Verfahren geeignete Werkstoffe

Bohren, Fräsen und Drehen im CNC-Verfahren kann mit Metallen verschiedenster Härtegrade durchgeführt werden, u.a. mit Stahl, Buntmetall, Bronze, Kupfer und Edelstahl. Mit wenigen Modifikationen ist dieses Verfahren auch für andere Materialien wie Holz, Mineral, Keramik und Kunststoff, geeignet.

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