Die Top 10-Tipps für einen plastikfreien Haushalt



Wem die Umwelt am Herzen liegt, der versucht nicht nur im beruflichen Umfeld so „grün“ wie möglich zu agieren – auch privat ist Umweltschutz ein wichtiges Anliegen. Ob innerhalb oder außerhalb des Hauses: Ein wichtiger Schritt für einen optimierten Umweltschutz ist die Vermeidung von Plastik. Ob als Ausgangsstoff oder als verarbeitetes Produkt – Plastik ist der Hauptverursacher von Umweltproblemen weltweit. Ein plastikfreier Haushalt ist daher ein erstrebenswertes Ziel und neben den Bemühungen der Industrie um Umweltschutz gleichberechtigtes Bestreben.

Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist der Einsatz der Hersteller zur Verwendung von hochwertigen Verpackungen und Dosen, die auch von Endkunden und privaten Haushalten mehrfach verwendet werden können. Beispiele dafür finden Sie hier – aber auch andere Produzenten haben sich auf die Herstellung von umweltfreundlichen und hochwertigen Verpackungen zum Weiterverkauf und zur Verpackung Ihrer Waren spezialisiert.

Einkauf auf dem Wochenmarkt

Wer kennt das nicht – kaum zurück vom Großeinkauf, stapeln sich die Umverpackungen aus Plastik. Der überflüssige Plastikmüll kann zwar mittlerweile über den gelben Punkt entsorgt werden – das Plastik ist aber trotzdem „in der Welt“. Wer die Umverpackung aus Kunststoff vermeiden möchte, sollte nach Möglichkeit seine Einkäufe auf dem Wochenmarkt erledigen.

Eigene Produktion

Nicht alles muss man fertig kaufen – Selbermachen ist die Devise! Das spart nicht nur Plastikmüll, sondern auch Geld. Zudem sind gerade selbst gemachte Kosmetika und Reinigungsmittel häufig gesünder, da eventuell krankmachende Zusatz- und Konservierungsstoffe wegfallen.

Verzicht auf zusätzliche Verpackungen

Obst und Gemüse kommt mit einer natürlichen Verpackung daher – in Form einer robusten Schale. Es ist also unnötig, diese noch zusätzlich in Plastik zu wickeln. Verzichten Sie daher auch am Obst- und Gemüsestand auf die dünnen Plastiktütchen, die zu Hause ohnehin direkt in den Müll wandern.

Plastiktüten – nein Danke!

Wer einkaufen geht, braucht Taschen. Verzichten Sie auf den Transport durch Plastiktüten und nehmen Sie eine Stofftasche oder einen passenden Korb mit. Auch Jutetaschen oder andere Behälter sind ideal, um die Einkäufe nach Hause zu transportieren.

Upcycling

Aus alten Dingen neue machen – durch Upcycling werden aus Abfallprodukte hochwertige neue Dinge. Das klassische Beispiel: die Verwendung von Europaletten als Basis für Möbelstücke wie Betten oder Sofas. Auch aus Plastikabfall lässt sich mit etwas Fantasie etwas Neues kreieren: Im Internet laden zahlreiche Seiten mit Anleitungen zum Upcycling ein.

Mehrwegflaschen und Mehrweggläser

Joghurt in Gläsern ist wesentlich umweltfreundlicher als in Plastikbehältern. Daher sollten Sie beim Einkauf auch auf Kleinigkeiten achten – gleiches gilt für Saft, Smoothies oder Wasser. Zwar setzen Mehrwegbehälter voraus, dass Sie zu Hause einen Platz fürs Sammeln einrichten – dafür können Sie diese aber guten Gewissens nutzen und auch wiederverwenden.

Große Einheiten verwenden

Eine 6er-Packung Toilettenpapier verursacht in der Herstellung wesentlich mehr Plastikmüll als eine 30er-Packung. Große Einheiten sind ökologisch sehr viel sinnvoller als kleine Einzelpackungen – versuchen Sie daher bei haltbaren Dingen nach Möglichkeit, die XXL-Familienpackung zu bekommen.

Kleidung – Biobaumwolle statt Synthetik

Auch bei Kleidungsstücken wird immer öfter Synthetik verarbeitet. Insbesondere Stoffe wie Fleece haben einen großen Anteil an Plastik – versuchen Sie daher, auf ökologische und naturbelassene Stoffe zurückzugreifen. Sollte es doch nötig sein, Kleidung mit Synthetikanteil zu kaufen, ist es ökologisch günstig, nur recyceltes Plastik zu nutzen – der Hersteller oder das Etikett geben hierüber ganz klar Auskunft.

Erhalten statt Neukaufen

Die Konsumgesellschaft fördert den ständigen Neuerwerb von Gebrauchsgegenständen – mit den entsprechenden Folgen für die Umwelt. Achten Sie lieber auf hochwertige Produkte, die lange halten – Sie helfen damit nicht nur Ihrem Geldbeutel, sondern auch dem ökologischen Gleichgewicht. Sollten Sie dennoch einen Neuerwerb in Erwägung ziehen, sollten Sie Plastikprodukte so gut wie möglich meiden.

Folien & Co.

Ab Alu- oder Frischhaltefolie – beide Sorten sind aus umwelttechnischer Sicht höchst bedenklich. Steigen Sie auf Möglichkeiten ohne Plastik um, die Lebensmittel genauso frisch halten wie die plastikhaltigen Modelle. Übrigens: auch die antiquiert wirkenden Brotdosen feiern mittlerweile ein Revival – ob Schule oder Arbeit, auch Brotdosen halten Snacks ganz wunderbar frisch.

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