Die 10 wichtigsten Mitarbeiter bei der Softwareentwicklung



Bei der Softwareentwicklung denkt man heutzutage an die typische Smartphone-App, die zuweilen von einer oder wenigen Personen entwickelt wird. Aber es gibt auch größere Projekte und die wollen umfangreich geplant und umgesetzt werden. Wir haben uns daher die 10 wichtigsten Jobs ausgesucht, die mit der Umsetzung einer Software-Idee beschäftigt werden.

Auftraggeber: Eine Marktlücke wurde gefunden

Am Anfang steht der Auftraggeber, der feststellt, dass es eine Marktlücke gibt, die durch eine Neuentwicklung geschlossen werden kann. Dieser Information kann eine umfangreiche Marktforschung vorweggehen oder das Unternehmen hat selbst die Notwendigkeit erkannt. Das wäre sogar ein großer Pluspunkt, weil man dann ein ziemlich genaues Bild davon zeichnen kann, was die Software können wird.

Am Anfang steht die Idee, Bild: CC0

Am Anfang steht die Idee, Bild: CC0

Planer: Wie wird man vorgehen?

Die Aufgabe des Planers ist es, einen möglichst genauen Abriss davon zu erstellen, was die Software können soll, wie die grundsätzliche Bedienung aussehen wird, welche Randbedingungen zu beachten sind. Er hat auch die Aufgabe, einen Business-Plan zu erstellen, dem etwa zu entnehmen ist, wie viele Entwickler, Designer und so weiter an dem Projekt arbeiten sollen.

Projektmanager: Einer, der das Vorhaben zusammenhält

Der Projektmanager ist derjenige, der während der gesamten Software-Entwicklung ein Auge darauf hat, wie die Fortschritte aussehen. Wird der Zeitplan eingehalten? Gibt es Leerlauf? Wie kann man die Beteiligten motivieren? Er ist auch der Ansprechpartner, wenn es innerhalb des Teams Rückfragen jedweder Art gibt.

Marketing-Manager: Die Kunst der Werbung

Nicht zu vergessen ist das Marketing. In den meisten Fällen ist eine Softwareentwicklung kein Selbstzweck, sondern das Unternehmen will sich mit dem Programm oder der App präsentieren oder Geld verdienen. Beim Marketing werden potenzielle Kunden darauf hingewiesen, dass etwas im Anrollen ist und warum sie das nutzen sollten, wenn es veröffentlicht wird.

Beim Meeting werden neue Ideen und der aktuelle Fortschritt besprochen, Bild: CC0

Beim Meeting werden neue Ideen und der aktuelle Fortschritt besprochen, Bild: CC0

Qualitätssicherung: Sicherstellen, dass die Ergebnisse stimmen

Die Qualitätssicherung ist nicht zu verwechseln mit den Beta-Testern. Das können zwar dieselben Personen sein, aber die Aufgaben sind unterschiedlich: Beim QA (Quality Assurance) geht es darum, festzustellen, ob die Ergebnisse der Software korrekt sind. Das ist bei so gut wie allen Programmen wichtig, gleich ob etwas berechnet wird (z.B. bei einem Steuer-Programm) oder umgewandelt wird (z.B. Videoschnittprogramm).

Beta-Tester: Funktioniert die Software wie gewünscht?

Beim Beta-Test wird festgestellt, ob die Software auf allen benötigten Ziel-Plattformen funktioniert. Dafür wird eine möglichst große Anzahl verschiedener Hard- und Software-Kombinationen benötigt, um mögliche Inkompatibilitäten zu entdecken. Beta-Tester weisen zudem darauf hin, wenn die Bedienung nicht intuitiv ist, wenn Bilder nicht korrekt positioniert sind oder es Abstürze gibt.

Übersetzer: Es gibt nicht nur Englisch

Nur ganz selten kommt eine Software nur für den internen Gebrauch in die Entwicklung. In der Überzahl der Fälle soll sie für die Allgemeinheit veröffentlicht werden. Da internationale Nutzer nur selten die eigene Sprache sprechen, ist es eine gute Idee, die Oberfläche in gängige Sprachen zu übersetzen – Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch haben sich als Mindestmaß durchgesetzt, jede weitere wird natürlich auch dankend angenommen.

Support: Ansprechpartner bei Problemen

Der Support kümmert sich um sämtliche Anfragen, die Probleme oder Fragen zur Bedienung oder dem Verkauf betreffen. Er ist die Schnittstelle zwischen Endanwender (= Kunde) und Entwickler-Team. Bei Beschwerden kann er auch Feedback für die weitere Entwicklung sammeln zu Themen, die beim Beta-Test nicht aufgefallen sind.

Probleme gemeinsam lösen - vier Augen sehen mehr als zwei, Bild: CC0

Probleme gemeinsam lösen – vier Augen sehen mehr als zwei, Bild: CC0

Designer: Damit es hübsch aussieht

Die Aufgabe des Designers ist es, das Programm schön zu verpacken – das Auge isst bekanntermaßen mit. Mit einer intuitiven und liebevoll gestalteten Oberfläche lassen sich komplexe Vorgänge einfacher transportieren und der Nutzer fühlt sich wohler. Seine Aufgabe ist außerdem, sicherzustellen, dass die Bedienung möglichst nah an den Gewohnheiten der Nutzer ist. Jede Plattform hat ihre eigenen Bedienungskonzepte und diese sollten berücksichtigt werden.

Programmierer: Der Software Leben einhauchen

Der wohl wichtigste Job bei der Softwareentwicklung ist der Programmierer. Er kombiniert Design und Logik und stellt das Ganze so zusammen, dass alles perfekt zusammenspielt. Das Design und damit die Optik kommt dabei vom Designer, aber für die Umsetzung, auch auf verschiedenen Geräten, ist der Programmierer verantwortlich. Er ist auch derjenige, bei dem die Bug-Reports und sonstiges Feedback aus dem Beta-Test oder dem Support eintreffen, um die Software weiter zu verbessern. Idealerweise, bevor sie für die Öffentlichkeit fertiggestellt ist.

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