Die 10 größten Tsunamis der Welt



Naturkatastrophen plagen die Menschheit schon immer – seit mehr als 1000 Jahren hat man angefangen, diese aufzuzeichnen. Tsunamis sind daher keine neue Erscheinung – dennoch müssen Wissenschaftler immer wieder die Gründe eines Tsunamis herausfinden.

Unsere Liste zeigt die 10 größten und folgenschwersten Tsunamis der letzten 100 Jahren:

Erdbeben der Dominikanischen Republik, 1946

Auf unserem Platz zehn befindet sich der Tsunami, der im Jahre 1946 in der Dominikanischen Republik für Verwüstung, Armut und Unordnung sorgte. Der Tsunami war der stärkste von den drei Tsunamis, die jemals in der Dominikanischen Republik stattfanden. Mit einer immensen Stärke zerstörte er Häuser, stieß Bäume um und brachte Angst und Schrecken in das Land. Nachgewiesen waren es ungefähr 1790 Tote, die dem Tsunami zum Opfer fielen. Mit einer maximalen Höhe von drei Metern war dieser Tsunami nicht besonders hoch – dafür umso vernichtender.

Kanto Tsunami in Japan, 1923

Den Tsunami verursachte wie üblich eine andere Naturkatastrophe – in diesem Fall war es ein verheerendes Erdbeben. Das sogenannte Kanto-Erdbeben, das am 1. September 1923 stattfand, verursachte einen gewaltigen Tsunami, der in der Stadt viele Tote forderte. Mit einer Höhe von bis zu maximal 13 Metern starben etwa 2144 Menschen, durch das Erdbeben selbst starben etwa 143000 Menschen.

Tsunami in Papua-Neuguinea, 1998

Auch hier wurde der folgenschwere Tsunami von einem Beben verursacht. Am 17. Juli 1998 wurde in Papua-Neuguinea die Nordostküste verwüstet. Der Tsunami verwüstete außerdem die Dörfer Sissano, Warupu, Arop und Malol. Bei einer Stärke von 7,0 und einer maximalen Höhe von 15 Metern starben ungefähr 2205 Menschen.

Validiva Tsunami, 1960

Im südamerikanischen Chile erschütterte am 22. Mai 1960 ein gewaltiges Beben die Provinzhauptstadt Validiva. Mit einer Stärke von 9.5 löste dieses Beben einen so mächtigen Tsunami aus, der im gesamten Pazifik-Raum heftige Zerstörungen anrichtete. Mit Wellenhöhen von maximal 25 Metern kostete er ungefähr 2234 Menschen das Leben und etwa zwei Millionen Menschen wurden durch den Tsunami obdachlos.

Showa-Sanriku Tsunami, 1933

Der Ort in Japan ist bekannt für Erdbeben und Tsunamis, denn insgesamt vier andere Erdbeben und Tsunamis ereigneten sich hier bisher. Das Showa-Sanriku Beben ist verantwortlich für den Tsunami, der in dem Ort ungefähr 3022 Menschen das Leben kostete. Es wurden 3000 Häuser zerstört und mindestens 2000 weitere beschädigt. Gemessen wurde eine Wellenhöhe von 29 Metern, die bis nach Hawaii reichte und dort noch weitere kleinere Schäden anrichtete.

Russland Tsunami, 1952

In Russland ereignete sich am 04.11.1952 ein Erdbeben, das einen Tsunami hervorrief, der in den betroffenen Städten Russlands für Verwüstung und Überschwemmung sorgte. Der Tsunami erreichte eine gewaltige Wasserhöhe von 18 Metern und wirkte sich außerdem auf die Midwayinseln, Hawaii und andere Gebiete des Pazifiks aus. Mit einer Stärke von 8.0 kostete der Tsunami rund 4000 Menschen das Leben.

Balochistan Tsunami, 1945

Balochistan-Beben wird das Erdbeben genannt, was den Tsunami auslöste, der am 28. November 1945 in Pakistan den Menschen das Leben schwer machte. Der Tsunami zerstörte Dörfer und damit auch die Lebensgrundlage vieler Menschen. Der Tsunami tötete durch die Überschwemmung und die riesigen Wellen etwa 4000 Menschen.

Moro Gulf Tsunami

Der Moro Gulf Tsunami zerstörte die 700 Kilometer Küste, die dem Moro Gulf gehört und dort ans Celebs Meer grenzt. Teile der Philippinen wurden zerstört und überschwemmt – insbesondere die Orte, die in der Nähe der Inseln Mindanao und Sulu liegen. Die Stärke des Tsunamis lag bei 8,0, die Wasserhöhe lag bei etwa maximal 9 Metern. Das Erdbeben und der Tsunami töteten insgesamt etwa 4376 Menschen.

Tohoku Tsunami 2011

Ein großes Seebeben vor der Sanriku Küste der Region Tohoku sorgte in Japan für Unruhe und Panik. Mit einer Stärke von 9 und einer Wellenhöhe von 39 Metern liegt dieses Ereignis bei uns auf Nummer 2 der Top 10. Der Tsunami kostete viele Menschen das Leben: Fast genau 17007 Menschen starben sofort oder im Nachgang. Viele wurden obdachlos und verloren die Lebensgrundlage aufgrund von Überschwemmungen und Zerstörungen vieler Häuser.

Erdbeben im Indischen Ozean 2004

Dieser Tsunami liegt bei uns auf der Nummer 1 – nicht umsonst, denn der Tsunami war weltweit Thema in den Medien, da er der stärkste und größte Tsunami der letzten 100 Jahre war. Der Tsunami wütete an der Küste von Indonesien und kostete viele Touristen und Einwohner das Leben. Etwa 230.000 Menschen starben in direkter und indirekter Folge und Millionen wurden obdachlos.

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