Die 10 größten Naturkatastrophen der Welt



Nicht erst seit dem Klimawandel gibt es schwere Naturkatastrophen, die existenziell bedrohend für eine Vielzahl von Menschen sind. Schon seit der Entstehung der Erde gab es von Zeit zu Zeit große Verwüstungen, die sich auf die Kraft der Natur zurückführen lassen – eine davon soll sogar für das Aussterben der Dinosaurier verantwortlich sein.

Ob Europa oder Asien – Naturkatastrophen gibt es weltweit. Welche davon wirklich dramatische Ausmaße angenommen haben und welche fast überall in den Schlagzeilen und Nachrichten standen, zeigen wir Ihnen in unserer Top10-Liste der größten Naturkatastrophen der Welt.

Erdbeben in Japan (1923)

Das „Große Kanto-Erdbeben“ fand im September 1923 auf der Insel Honshu statt. Es zerstörte die Großstädte Yokohama und auch weite Teile von Tokio – insgesamt ließen über 140000 Menschen ihr Leben. Durch das Beben entstanden zahlreiche Feuer, die die Folgen des Bebens noch dramatischer ausfallen ließen.


Monsun in Indien (2007)

Der Indische Monsun ist bekannt für seine Stärke und Intensität – jedes Jahr fordern die heftigen Regenfälle zahlreiche Menschenleben. Besonders dramatisch war der Monsun im Jahr 2007, da er sowohl von der Dauer als auch von der Stärke her extrem von den üblichen Verläufen abwich. Auch angrenzende Länder waren betroffen; insgesamt starben rund 21 Millionen Menschen in der Folge der Monsunzeit.



Flutkatastrophe von Bangladesch (1988)

Üppige Monsunregen und heftige Regenfälle führten 1988 zu der großen Flutkatastrophe von Bangladesch, bei der rund 38 Millionen Menschen obdachlos wurden. Die mangelhafte Bebauung gerade der ärmeren Bevölkerung sorgte dafür, dass die Häuser und Unterkünfte dem heftigen Regen nur wenig entgegensetzen konnten – sie wurden bei der Flutkatastrophe restlos weggeschwemmt.



Dürre in der Ukraine, Russland (1921 / 1922)

Auch in Russland kam es durch ausbleibende Regenfälle und der damit verbundenen ausbleibenden Ernte von Getreide und anderen Feldfrüchten zu einer großen Hungersnot – noch Anfang des letzten Jahrhunderts starben in der Ukraine rund 5 Millionen Menschen aufgrund der Dürre und Trockenheit.



Dürre in China (1876 – 1879)

Aufgrund mehrerer ausbleibender Regenfälle kommt es in den chinesischen Provinzen Shanxi, Shandong, Hebei, Henan, Shaanxi zu einer großen Dürre – der dadurch entstehenden Hungersnot fallen rund 13 Millionen Chinesen zum Opfer.



Sturmflut in Pakistan (1970)

Der asiatische Zyklon Bhola traf im November 1970 völlig unvorbereitet auf den Osten der indischen Halbinsel und den Bundesstaat Bengalen. Gleichzeitig kam es zu Überschwemmungen und extremen Sturmfluten, denen die Gebäude in der Region nicht standhalten konnten. Rund 500000 Menschen starben in den Fluten und an den Nachfolgen des Zyklons.



Tsunami in Sumatra, Indonesien (2004)

Auslöser für einen der schlimmsten Tsunamis weltweit war ein Seebeben der Stärke 9,1 – es sorgte dafür, dass weite Teile der Küsten von Indonesien, Indien und Sri Lanka überflutet wurden. Rund 230000 Menschen verloren ihr Leben, darunter viele Urlauber, die aufgrund der Jahreszeit vor Ort im Weihnachtsurlaub waren.



Erdbeben in Tangschan, China (1976)

Auch in Asien sind Erdbeben häufige Erscheinungen – nicht immer mit ganz so verheerenden Folgen wie 1976 in China. Über 600000 Menschen verloren bei dem Beben und den damit verbundenen Nachbeben ihr Leben – Millionen Häuser wurden unbewohnbar.



Erdbeben auf Haiti (2010)

Im Dezember 2010 kam es auf der Karibikinsel zu einem der schwersten Erdbeben in der Menschheitsgeschichte – das arme Land wurde dabei nicht nur durch mangelnde Gebäudesicherheit schwer getroffen. Fast die komplette Infrastruktur brach in der Folge des Erdbebens zusammen und hat auch heute noch Auswirkungen auf das tägliche Leben – nicht zuletzt aufgrund der fast 300000 Toten.



Meteoriten-Einschlag in Yucatán, Mexiko (vor circa 65 Millionen Jahre)

Während der Entwicklung der Erde gab es immer wieder größere und auch kleinere Naturkatastrophen. Die meisten davon waren notwendig, um das Leben in der heutigen Form überhaupt möglich zu machen – denn das Klima, wie wir es heute kennen, war nicht immer so wie jetzt. Vor 65 Millionen Jahren muss es laut wissenschaftlichen Untersuchungen zu einem großen Meteoriten-Einschlag in Südamerika gekommen sein – die Folgen waren so verheerend, dass die Dinosaurier ausstarben.

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