Die 10 größten Drogenbosse der Welt



Wer Geld hat, hat Macht – und wer keins hat, besorgt sich welches. Da reguläre Arbeit leider nicht ganz so schnell zu viel Vermögen führt, versuchen Gauner und Verbrecher abseits der gesetzlich zulässigen Wege an Geld zu kommen – die Produktion und der Verkauf von Drogen ist dabei eine beliebte Möglichkeit.

Die Zunahme von Drogenkonsum und eine somit ständig wachsende Nachfrage hat auch dafür gesorgt, dass Drogenbosse oftmals fast schon heldenhaft verehrt werden. Letztlich sind sie nur ein Beispiel dafür, dass Geld den Charakter und moralische Wertvorstellungen korrumpiert. Wer mit Drogengeschäften reich geworden ist, zeigt unsere Liste der 10 größten Drogenbosse der Welt.

Frank Lucas

Die Ostküste der Vereinigten Staaten war das bevorzugte Betätigungsfeld von Frank Lucas. Hier war er vor allem für die Versorgung mit Heroin zuständig und baute ein großes Netzwerk auf. Besonders kurios: Das Heroin ließ er in Soldatensärgen direkt aus den Erzeugerländern einfliegen, damit die Transportwege nicht auffielen – verhaftet wurde er dennoch und saß eine lange Haftstrafe ab.


Héctor Luis Palma Salazar

Als Geschäftspartner von Joaquín Guzmán war auch Salazar tief im Drogensumpf verstrickt und sorgte nicht dafür, dass die Drogengeschäfte gut liefen, sondern auch für die Korruption zahlreicher Beamter und Staatsbediensteter. Salazar sitzt aktuell in einem mexikanischen Gefängnis, wo er eine Strafe aufgrund eines Doppelmordes an zwei Polizisten verbüßt.



Klaas Bruinsma

Nicht nur weit weg von Europa oder in Südamerika boomt das Geschäft mit Drogen, sondern auch hier ist Rauschgift ein wichtiges Thema. Klaas Bruinsma startete schon in seiner Schulzeit mit dem Handel von Drogen – allerdings noch auf Amateurniveau. Dies änderte sich schon bald, denn in seiner Karriere schmuggelte er tonnenweise Marihuana nach Europa und wurde damit zu einem der größten Drogenhändler Europas.



George Jacob Jung

Vom Marihuana bis ganz an die Spitze des Kokain-Handels – der US-Amerikaner George Jung hat in den 70er und 80er-Jahren diesen Weg beschritten und damit die erste große Kokainwelle in den USA ausgelöst. Als Geschäftspartner von Pablo Escobar war Jung vor allem im US-amerikanischen Sektor tätig und verdiente hier Millionen. Erst nach 20 Jahren Haft kam Jung 2014 wieder frei – und ist aktuell ein ganz normaler Teil der Gesellschaft.



Rick Ross

Mittlerweile als Autor und Schriftsteller bekannt, war Richard Donnell „Freeway Rick“ Ross in den 80er Jahren DER Drogenboss in Kalifornien und Umgebung. Sein Gewinn durch den Drogenhandel wird auf 600 Millionen US-Dollar geschätzt – eine lebenslange Haftstrafe war der Gegenwert dafür. Diese wurde 2009 in eine reguläre Haftstrafe umgeändert und Ross entlassen – seine Autobiografie wurde vielfach verkauft und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.



Amado Carrillo Fuentes

Ebenfalls in Mexiko lag das Betätigungsfeld von Amado Carrillo Fuentes – er besaß sogar eine eigene Flugzeugflotte, mit der die Drogen weltweit in Umlauf gebracht wurden. Er galt als Nachfolger von Pablo Escobar und verdiente ein immenses Vermögen durch den Drogenhandel. Bei einer Operation kam es zu Komplikationen und damit zum Tod des Drogenbosses – es geht allerdings das Gerücht um, dass dieser Tod nur ein Ablenkungsmanöver war.



Griselda Blanco

Dass nicht nur Männer im Drogengeschäft tätig sind, hat Griselda Blanco eindrucksvoll bewiesen – die „Patin des Kokains“ war nicht nur Handlanger für andere, sondern selbst erfolgreiche Anführerin eines Drogenkartells in Kolumbien. Auch sie zeichnete sich durch äußerste Brutalität aus und saß dafür auch lange Jahre im Gefängnis. Sie wurde auf offener Straße hingerichtet – und fiel damit ihrer Tätigkeit zum Opfer.



Joaquín Guzmán

„El Chapo“, wie Joaquín Guzmán im Allgemeinen genannt wird, gehört zu den erfolgreichsten Drogenhändlern der Gegenwart. Allerdings wurde er dafür auch mehrfach verhaftet – zwei Mal gelang ihm die Flucht aus schwer gesicherten Haftanstalten. Aktuell sitzt er wieder ein – und zwar in den USA, an die Mexiko den Schwerverbrecher am letzten Amtstag von Barack Obama als US-Präsident auslieferte.



Ignacio Coronel

Der Mexikaner war aktiver Anführer eines wichtigen Drogenkartells und lange Zeit einer der meist gesuchten Drogenhändler in Nord- und Südamerika. Auch er handelte mit Zielgenauigkeit und Skrupellosigkeit, wenn es um die Maximierung des eigenen Gewinns ging. Die mexikanische Armee erschoss ihn in einer bewaffneten Auseinandersetzung 2010.



Pablo Escobar

Nicht nur der mächtigste, sondern auch der brutalste Drogenboss der Welt war ohne Zweifel Pablo Escobar – mit seinen Methoden sorgte er durch äußerste Brutalität und Skrupellosigkeit dafür, dass unliebsame Weggenossen und lästige Zeugen ums Leben kamen. Die Zahl der von Pablo Escobar getöteten Menschen wird auf circa 500 geschätzt. Sein eigenes Leben nahm ein Ende, als ein amerikanisches Spezialkommando Escobar 1993 erschoss.

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