Die 10 coolsten Sci-Fi Filmgadgets



Wie weit wäre unsere Zivilisation ohne die großen Visionen der Science Fiction? Ohne die Vordenker und Tüftler hinter den technischen Neuerungen, die uns begeistern und denen wir in der Realität nacheifern? Es ist mittlerweile offensichtlich, wie sehr Science Fiction und reale Wissenschaft einander vorwärts schieben und wie unsere Umwelt so nachhaltig geformt wird. Viele Ideen sind verwirklicht, etliche überholt worden. Ein paar besonders begehrenswerte Spielereien aus der Traumwelt sind aber weiterhin unerreicht. Hier sind die 10 Gadgets, auf die wir am sehnsüchtigsten warten.

Das kultige Hoverboard aus „Zurück in die Zukunft 2“

Die „Zurück in die Zukunft“-Reihe hat sicherlich eine ganze Palette an Technikgadgets, die bei uns Begehrlichkeiten hervorrufen. Ob nun der Sportalmanach, der zurück in der Gegenwart für enormen Reichtum sorgt, die äußerst praktischen selbstschnürenden Sneaker oder natürlich die Zeitmaschine im Gewand des DeLorean DMC, mit der die Reisen überhaupt erst möglich werden. Wirklich angetan hat es uns doch aber das Hoverboard, mit dem sich Marty und die jugendlichen Schläger aus der Zukunft eine wilde Verfolgungsjagd liefern. Viele Hersteller haben sich an der Problematik des Schwebens abgearbeitet, besonders aufregend ist hier aber die Studie von Lexus, die mithilfe von Supraleitern und einem magnetischen Untergrund tatsächlich ein nutzbares Board kreiert haben.

Der Bildschirm mit Gestensteuerung aus „Minority Report“

Zwar haben wir uns dieser Zukunftsvision von Steven Spielberg aus dem Jahr 2002 schon stark angenähert, aber so ganz hat uns der rein durch Gesten in der Luft steuerbare Screen, den Tom Cruise äußerst virtuos nutzt, noch nicht erreicht. Das iPhone sollte erst fünf Jahre später eine ähnliche Bedienung zulassen. 2013 kam mit dem Leap Motion Sensor zwar schon eine durchaus ansprechend funktionierende Möglichkeit auf den Markt, im Alltag schmieren wir aber noch mehr über unser Handydisplay als dass wir elegant und fast wie durch Geisterhand das Geschehen auf dem Smartphone orchestrieren. Dieses Gadget ist aber eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. Vorfreude vorprogrammiert.

1999 hat angerufen und will sein Handy zurück – das stylische Nokia-Telefon aus „Matrix“

Es bleibt wohl keiner Zukunftsvision erspart – die Realität überholt sie irgendwann und lässt sie albern wirken. Immerhin schafft es die Matrix-Reihe, die 1999 in den Kinos startete, das mit immenser Coolness wegzulächeln. Denn auch wenn jedes Billig-Smartphone vom Discounter mittlerweile mehr auf dem Kasten hat, als das im Film sehr prominent gezeigte Nokia 8110, so versprüht das Slider-Telefon auch retrospektiv eine ungeheure Menge an Style. Damals löste der Knochen zusammen mit den stylischen Sonnenbrillen der Hauptdarsteller einen echten Hype aus. Lediglich die heute so geliebte Handyhülle dürfte sich für das Nokia 8110 nur schwerlich umsetzen lassen.

Große Technik, ganz klein – der Schrumpf-Anzug aus Marvel’s „Ant-Man“

Sicherlich ist die Idee nicht neu. Der Protagonist des Filmes wird klitzeklein gemacht, um dann im Mini-Format die entscheidende Schlacht zu schlagen oder in der Story voranzukommen. Sei es in „Die Reise ins Ich“ oder ganz klassisch in „Alice im Wunderland“, wo Alice mithilfe von Zaubertränken schrumpfen und wachsen muss, um sich den Weg zur Roten Königin zu bahnen. In „Ant-Man“ kommt das aber durch einen High-Tech-Anzug zustande, der Scott Lang auf Ameisengröße einschrumpfen lässt. Wie praktisch das doch im Alltag wäre, wenn wir mal vor Scham im Boden versinken möchten oder man noch in die komplett überfüllte Bahn passen möchte. Ein Knopfdruck und schwupps sind wir handlich genug dimensioniert.

Möge die Macht mit euch sein – das Lichtschwert aus Star Wars

Selten hat ein Item aus einem Science Fiction Film für so viel Begeisterung gesorgt und ist gleichzeitig doch so weit von der Umsetzung entfernt. Denn wo sich Jedi und Sith wie selbstverständlich mithilfe flirrender Lichtschwerter intensive Duelle liefern, ist es für uns Normalsterbliche bisher unmöglich, dieses coole Gadget nachzubauen. Hier stößt die Wissenschaft und Handwerkskunst an ihre Grenzen. Nicht nur, weil es bislang nicht gelingt, Licht zu verfestigen, dass dieses eine feste Schwertklinge zu formen. Vielleicht benötigt es hierfür tatsächlich Jedikräfte, um das Schwert zu führen und überhaupt zu formen.

Aber bitte wieder in einem Stück zurückbringen – jedes Gadget aus James Bond

So sehr sich die Filmkritik an jedem neuen Bond-Film abarbeitet – im Grunde basiert jeder neue Teil des Agentenmythos auf drei Elementen. Dem tödlichen Charme des Agenten, dem größenwahnsinnigen Antagonisten und den von Q gebauten Spielzeugen, die 007 jederzeit den Weg ebnen, um seine Mission zum erfolgreichen Abschluss zu bringen. Sich von letztgenanntem eines herauszupicken, ist schier unmöglich. Denn vom selbstschießenden Kugelschreiber, über unsichtbare Autos bis hin zu Armbanduhren mit integrierter Kamera – hier kann sich quasi ein jeder sein Lieblingsgagdet herauspicken. Ten of the day hat dazu bereits eine nette kleine Liste gebastelt.

Das personalisierte Betriebssystem aus „Her“

Nichts hasst der gemeine Individualist mehr als Massenware. Ob die Klamotten oder das Smartphone in der Tasche – alles soll bitte so personalisiert wie möglich auf ihn abgestimmt sein. Die Ironie hinter der Massentauglichkeit des Individuellen sei dabei einmal hintenangestellt. Natürlich macht das auch vor Social Media und letztlich unseren Betriebssystemen nicht halt. In „Her“ verliebt sich der introvertierte Hauptdarsteller in sein hochintelligentes und gleichzeitig sehr einfühlsames Betriebssystem Samantha, mit allen erdenklichen Vorteilen und Problemen. Ob das Betriebsystem, das mit uns spricht, wirklich wünschenswert ist, ist Auslegungs- und Geschmacksache. Interessant und eines ausgedehnten Testes würdig ist dieses Gadget aber allemal.

Beam me up, Brundle – der Teleporter aus „Die Fliege“

Sicherlich denkt jeder beim Thema Teleportation sofort an das Beamen aus Star Trek. Etwas kompakter und daher besser in unseren Alltag integrierbar ist aber die Maschine aus David Cronenberg’s „Die Fliege“. Hier steigt Seth Brundle in die eine Kammer seines Apparates, verschwindet, um dann in der Geschwisterkammer wieder aufzutauchen. Was da aus ingeneurstechnischer und physiktheoretischer Sicht alles von Nöten wäre, klammern wir hier einmal aus. Schließlich versteht auch kein Otto-Normal-Verbraucher nur ansatzweise, wie sein Handy funktioniert. Die Möglichkeiten einer solchen Teleportationsmaschine wären aber schier endlos und würden den Personenverkehr revolutionieren. Morgens bis 8 schlafen und um 8:10 schon im 200km entfernten Büro sein? Ein absoluter Traum, oder? Solange sich keine Stubenfliege in die Kammer verirrt.

Was man nicht im Kopf hat…der Speicherchip im eigenen Kopf aus „Vernetzt“

Transhumanismus und Bodymodding erreichen heutzutage ungeahnte Ausmaße. Die entsprechende Technik, mit der wir die Unzulänglichkeiten unseres Körpers ausmerzen können, erreicht erst heute brauchbare Formen. Im Film „Vernetzt“ spielt Keanu Reeves einen Kurier, der Informationen in seinem technisch aufgemotzten Gehirn von A nach B transportiert. Und wäre das nicht fantastisch, besonders wichtige Informationen auf einer gesonderten Partition seines Gehirns abspeichern zu können? Das Datum des Hochzeitstages, komplexe Baupläne undundund. Nie wieder etwas vergessen. Damit gehen aber vielleicht aber unsere kreativen Ausreden über den Jordan. Praktisch wäre so eine im Kopf verbaute Speicherkarte aber natürlich schon.

Astronautennahrung in lecker – der Whisky-Würfel aus „Alien – Die Wiedergeburt“

Technik kann durchaus auch mal den Gaumen begeistern. Sicherlich kennen wir alle die dehydrierte Astronautennahrung, die unglamourös in silbergrauen Tüten daherkommt. Das ist praktisch, aber weit weg von dem, was wir unter ästhetisch und appetitanregend verstehen. Ganz anders der Whiskywürfel, den wir in einer kurzen Einstellung im vierten Teil der Alien-Reihe zu sehen bekommen. Hier wird bei einem Drink ein kleines Geschäftsgespräch geführt. Der Clou dabei: der Whisky wird in Form eines trockenen Würfels durch einen Laserstrahl nur kurz erhitzt, ehe sich das erquickende Getränk in flüssiger Form in das Glas ergießt. Sicherlich ist unsere Lebensmittelindustrie schon längst so weit, leider sehen die Instantsuppen in Pelletform bei weitem nicht so appetitlich aus. Da geht doch sicherlich mehr.

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