Home » Essen & Trinken » 10 unglaubliche Fakten über Bier

10 unglaubliche Fakten über Bier

Bier ist eines der beliebtesten Getränke überhaupt. Nach der Arbeit in einer Bar trinken die deutschen am liebsten Bier. Einige davon trinken sogar zu Hause überwiegend Bier. Im Urlaub gehört das Bier auch einfach dazu. Vielleicht wussten Sie auch bereits, dass das Bier in Bayern als Grundnahrungsmittel gilt. Früher war es tatsächlich so, dass das Bier als Nahrungsmittel seinen Verwendungszweck vorweisen konnte. Heute jedoch zählt es als Genussmittel und sollte nur in geringen Mengen verzehrt werden. Schon allein wegen der Kalorien und dem dazuführenden Bierbauch sollte man heute Bier nicht als Standardgetränk wählen. Zum Thema Bier kann jedoch noch mehr gesagt werden, als dass es auf der ganzen Welt gerne genossen wird. Nachfolgend finden Sie die 10 unglaublichsten Fakten über das Bier.

Welches Land trinkt das meiste Bier?

Auf Platz 10 geht es darum, welches Land den höchsten Bierkonsum zu verzeichnen hat. Wissen Sie es? Haben Sie eine Ahnung? Viele werden wohl der Meinung sein, dass der höchste Bierkonsum von den Deutschen oder den Engländern ausgeht. Hier ist es aber weit gefehlt. Denn den höchsten Bierkonsum gibt es in der Tschechischen Republik. Auf Platz zwei findet man dann Deutschland vor, gefolgt von Österreich und Irland. England oder Großbritannien findet man in einer Liste der 10 meist Konsumierenden gar nicht vor. Wer hätte das gedacht, dass die Tschechen einen noch höheren Bierkonsum vorweisen können. In Tschechien und Polen ist es sogar so, dass man sich das Bier vom Arzt verschreiben lassen kann. Besonders Patienten, die über urologische Beschwerden klagen, wird Bier aufgrund der harntreibenden Eigenschaft gerne verordnet. Bier soll zudem die Nieren spülen und somit auch Giftstoffe aus dem Körper transportieren können.



Platz 9: Es war einmal …

Wussten Sie, dass bereits die alten Ägypter am Tag in etwa 4 Liter Bier konsumierten? Der Grund: Das Bier war einfach sauberer als das Wasser aus dem Nil. Wahrscheinlich kamen nur deswegen oder gerade deshalb so herrliche Bauwerke wie die Pyramiden oder andere prunkvolle Werke zustande. Die Wikinger waren ebenfalls ein Volk, die einen hohen Bierkonsum aufbrachten. Irgendwie glaubte dieses Volk, dass nach dem Tod eine Ziege mit dem Namen Heidrun erscheinen würde, aus dessen Euter Bier fließt. Viele Wikinger freuten sich deshalb schon auf den Tag, an dem sie Walhalla bereisen durften. Im London erschütterte 1814 ein geniales Ereignis die Stadt, wobei einige Menschen sogar ums Leben kamen. Ein Gärbottich brach ein und aus ihm entwichen 1,5 Millionen Liter Bier, welches bis auf die Straßen von London drang. Was glauben Sie, in welchem Jahr man das Bier erfunden hat? Im 1900 Jahrhundert oder doch schon etwas früher? Das älteste Bierrezept ist unglaubliche 5000 Jahre alt – die Menschen früher wussten eben, was gut ist.



Frauen trinken doch nie Bier?!

Weit gefehlt, denn die ägyptischen Männer durften einst gar kein Bier brauen. Ihnen war es verboten, Bier herzustellen und auch zu verkaufen. Folglich mussten also die Frauen das Bier brauen. Laut Aufzeichnungen waren es also Frauen, die das erste Bier brauten und die Männer womöglich die Ersten, denen das relativ egal war – Hauptsache es schmeckte. Es ging sogar soweit, dass jede Frau, die den Konsumenten ein schlechtes Bier vorsetzte, ertränkt werden sollte. Dieses Gesetz erließ der König von Babylon, König Hummurabi. Bis ins 19. Jahrhundert glaubten werdende Mütter, dass sie mit einem hohen Bierkonsum die Kinder besser stillen könne. Folglich verzehrte jede Mutter 7 Gläser Bier am Tag. Ein ganz anderer Glaube besagt auch, dass der Konsum von Bier schlau macht. Eine Studie fand heraus, dass der regelmäßige Bierkonsum, die Frauen schlauer erscheinen ließ. Bei einem Test mit Frauen, die kein Bier konsumierten, wurde eine verminderte kognitive Fähigkeit festgestellt. In der Realität sieht es jedoch anders aus. Heute trinken Männer etwa das Siebenfache an Bier als eine Frau. Bierkonsum ist folglich stark in männlicher Hand. Schon allein beim Fussball gucken verfügen die Männer über einen sehr hohen Bierkonsum.



Das gibt’s doch nicht – unglaublich aber wahr

Was tun Sie, wenn Sie einen betrunkenen Mann auf der Straße sehen? Vermutlich schütteln Sie den Kopf und wechseln die Straßenseite oder aber Sie beobachten denjenigen mit einem Schmunzeln im Gesicht. Wissen Sie, was die Forscher bei einer Studie mit Ameisen herausfanden? Die Forscher verabreichten den kleinen Plagegeistern Bier. Diese wurden zu den anderen geschaffen, welche natürlich nüchtern waren. Die nüchternen Artgenossen hielten es für notwendig die Betrunkenen nach Hause zu tragen, da diese offenbar nicht mehr fähig waren zu Arbeiten geschweigedenn zu gehen. Von diesem Verhalten kann sich so manch einer eine Scheibe abschneiden. Kurios ist auch der Ausdruck, wenn jemand Angst vor leeren Gläsern hat: Cenosillicaphobie – nun wissen Sie endlich, wie Sie immer dafür sorgen, dass ausreichend Bier im Glas vorhanden ist. Wussten Sie überdies, dass Hopfen eine Pflanze ist, welche der Hanfpflanze sehr ähnelt. Trotzdem ist es nicht sehr sinnvoll, Hopfen wie Marihuana zu rauchen. Manche sind vollkommen davon genervt, wenn der Bierschaum immer am Glas hängen bleibt. Aber wussten Sie, dass gerade diese Eigenschaft von einer sehr hohen Bierqualität zeugt. Zudem wissen Sie auch gleichzeitig, dass das Glas obendrein sehr sauber ist. Wenn Sie also das Bierglas das nächste man leicht Kippen und der Bierschaum sich am Glas festsetzt, wissen Sie, dass Sie es mit einem hochwertigen Bier zu tun haben – ob es schmeckt, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Facebook, Myspace und Co zählen zu den Social Networks und sind heute ein fester Bestandteil der Gesellschaft. Auch für Bierliebhaber gibt es nun ein Social Network, welches sich Untappd nennt. Leider ist die Seite nur in englischer Sprache verfügbar.



Es geht rund auf dem Oktoberfest

Für eine Mass Bier über 10 Euro – das war 2014 also der Standard. Auf dem Oktoberfest werden rund 6 Millionen Liter Bier verkauft, was da an Einnahmen zustande kommt, kann sich jeder selbst ausrechnen. Kurios ist dieser Verbrauch bei Weitem noch nicht, da das Oktoberfest ein Spektakel ist, welches Gäste aus aller Welt anzieht. Laut einer Statistik werden es jedoch jedes Jahr mehr und mehr Gäste, die sich auf dem Oktoberfest einfinden. Das war auch der Grund, warum es 2012 zur Fertigstellung einer Bierpipeline kam. Das Hackerzelt wird mittels der Pipeline blitzschnell mit Bier versorgt, sodass der Konsum ruhig ins unermessliche gehen kann. Die Bayern wissen, wie es geht!



Bier mit Beigeschmack?

Wussten Sie, dass es weltweit mehr als 12.000 Biersorten gibt? Darunter fallen: Bier mit Stierhoden, Wasibi Bier. Bier mit Bananengeschmack usw. Eine ganze besondere Sorte ist für Bierliebhaber ein besonderes Schmankerl. Das Sauerbier kann einem Sammler schon mal bis zu 1500 Euro wert sein. Es handelt sich dabei keineswegs um eine Biersorte. Nein, viel eher ist es ein Bier, welches abgestanden und weit über dem Verfallsdatum liegt. Ein Bier, wenn es länger liegt, wird sauer, daher auch der Name Sauerbier. Ein Taucher entdeckte 1999 ein sehr altes Schiffswrack, welches aus dem Jahr 1894 stammt. Darin entdeckte er einige Flaschen Bier. Da er anscheinend kein großer Bierkenner war, öffnete er eine Flasche und trank dieses genüsslich. Das mittlerweile Sauerbier schmeckte leicht schal und säuerlich, wie er später bekannt gab. Sieben Flaschen entdeckte er, wovon 6 Flaschen noch gut verschlossen waren. Ob sich allerdings ein Sammler eingefunden hat, blieb bis heute ungeklärt. Eine andere Kuriosität, welche Bier nachgesagt wird, ist das Karrierebier. Wussten Sie, dass Arbeitnehmer, welche öfter mit dem Chef ein Bier trinken gehen, rund das sechsfache verdienen und die Karriereleiter schneller nach oben klettern. Gemeinsame Kneipenbesuche fördern die Kameradschaftlichkeit, was zu einem besseren und engeren Arbeitsklima führt – also, warten Sie nicht, sondern gehen auch Sie das nächste Mal mit, wenn die Kollegen mit dem Chef ein Bierchen zischen gehen.



Unglaubliches aus Großbritannien

 Das können nur die Briten – Instantbier zum schnellen selber brauen, gibt es in Großbritannien. Sicherlich kennen Sie die vielen Instantgetränke, die derzeit auf dem Markt zu finden sind. Große Familien wählen Instantgetränke, da das schwere Getränkeflaschen schleppen ausbleibt. Aber wie dem auch sei, die Briten müssen dem immer die Krone aufsetzen. Es gibt das Bier, welches man sich zu Hause aus einem Tütchen selbst zusammen mixen kann. Das Pulver wird einfach mit etwas Wasser vermengt. In dem Pulver befindet sich wie im echten Bier: Malz, Hefe, Zucker und Hopfen. Wenn Sie das Pulver nun mit Wasser auffüllen und zwei Wochen warten, haben Sie ein geniales Instantbier, welches sogar mit 4,5 Prozent Alkohol mit den echten Biersorten mithalten kann. Ob sich allerdings ein echter Bierkenner von dem Instantbier überzeugen lässt, ist nach wie vor fraglich. Noch eine Nachricht aus Großbritannien erscheint vollkommen unglaubwürdig, aber dennoch ist sie wahr. Der Brite Peter Dowdeswell ist der schnellste Biertrinker der Welt. Im Jahre 1975 brachte er es in nur fünf Sekunden auf 1,41 Liter Bier, welches er einfach so in die Kehle laufen ließ. 1988 setze er dem dann noch ein Fass drauf. Er schaffte es 0,57 Liter Bier, im Kopfstand zu trinken. 2001 wollte er es dann noch einmal wissen und schaffte einen Konsum von einem Pint in nur 2,1 Sekunden. Ein Pint entspricht einer Menge von 0,4732 Litern. Wenn wir ein Stückchen höher gehen, gelangen wir nach Schottland, wo das stärkste Bier mit 65 Prozent Alkohol gebraut wurde. Eine Brauerei mit dem Namen Brew Dog, die ebenso in Schottland ansässig ist, wird ein Bier in Flaschen abgefüllt, was nicht sonderlich verwunderlich ist. Aber die Flaschen werden nur in toten, echten Tieren verkauft. Man verwendet dafür Eichhörnchen oder Wiesel. Dabei schauen nur noch die Flaschenhälse aus den Mäulern der toten Tiere hervor.



Die USA haben auch etwas zu bieten

Deutsche und amerikanische Forscher schlossen sich zusammen und fanden dabei Folgendes heraus: Im Hopfen ist eine Substanz mit dem Namen Xanthohumol enthalten. Diese Substanz kann nachweislich mit einer krebshemmenden Wirkung punkten. Diese soll zudem hundertfach höher sein, als die von grünem Tee oder Soja. In den USA ist demnach schon eine Erlaubnis an die Brauereien gegangen, ein Anti Krebsbier auf den Markt zu bringen. Im Bundesstaat Oregon konnte eine Brauerei eine neue Biersorte entwickeln. Und zwar handelt es sich dabei um Hefepilze, die aus dem Bart eines Mitarbeiters gewonnen werden – na dann ma Prost! Aber so kurios ist dieses Vorgehen gar nicht. Wenn man bedenkt, dass wieder einmal bei den Briten jährlich etwa 93.000 Liter Bier nur in den Bärten der Biertrinker verschwendet werden.



Was ist denn ein Radler?

In Bayern ist dieser Name längst nicht unbekannt. Im hohen Norden jedoch kennt man diesen Ausdruck sehr wenig oder nur als Alsterwasser. Dabei ist die Entstehung von einem Radler ausschlaggebend für den Namen. 1922 kam es, dass an einem Sonntag im Juni ein Getränk mit dem Namen Radler seine Geburtsstunde feierte. Franz Xaver Kugler war einst ein Wirt, in einem schicken und gemütlichen Ausflugslokal. Dies befand sich kurz vor München und war sehr idyllisch gelegen. An diesem besagten Tag verzeichnete der Wirt einen hohen Ansturm an Gäste. Er hatte riesigen Bammel, dass der Biervorrat nicht ausreichen würde. Kurzerhand entschloss er sich, das Bier mit Zitronenlimonade zu strecken. Mit einem leicht flauen Magengefühl servierte er die Köstlichkeit, welche die Gäste letztendlich verzauberte. Da es sich bei den Gästen vorzugsweise um Radler handelte, wurde dem Getränk kurzerhand der Name Radler verliehen. Ein Radler ist noch heute ein sehr guter Durstlöscher, wenn die Temperaturen gen 30 Grad gehen und weit und breit kein Gewässer, als Erfrischung dienen kann.



Ein gesundes Getränk, seit vielen Jahren

Vielleicht wissen Sie schon, dass im Bier viele Inhaltsstoffe stecken. Rund 8000 Inhaltsstoffe werden gezählt, wobei es immerhin auch 4000 verschiedene Duftstoffe im Bier zu finden gibt. Auch die Nährstoffe im Bier sind nicht zu verachten. Im Wein hingegen befinden sich nur rund 1200 verschiedene Stoffe. Ob diese Vielfalt der Inhaltsstoffe verantwortlich dafür ist, dass man auch noch nach 25 Jahren seinen lang gehegten Schatz eintauchen will. Auf Platz eins steckt eine kuriose Geschichte und damit ist sie auch verdient auf Platz 1. Gehen wir zurück ins Jahr 1972. In Dänemark existiert eine Brauerei, welche einen Malwettbewerb veranlasste. Bei diesem Malwettbewerb machten viele Kinder mit. Diese bekamen allesamt einen Biergutschein. Der Haken an der Sache: Die Coupons durften erst 25 später eingelöst werden. Sicherlich dachte sich der Brauereibesitzer, dass nach so vielen Jahren keiner mehr an den Coupon denken würde. Weit gefehlt: 25 Jahre danach wurden etwa 10.000 Gutscheine eingelöst, wobei jeder Coupon für 30 Flaschen Bier ausgeschrieben war. Eine wahrlich kuriose Geschichte, die besagt, dass man den echten Biertrinker und Kenner niemals unterschätzen sollte.

Über Bier kann man die unterschiedlichsten Geschichten erfahren. Manche sind lustig, manche sind eher unglaubwürdig – fakt ist jedoch, dass Bier den meisten Menschen auf der Welt schmeckt. Wenn der Konsum auf ein gesundes Mittelmaß gehalten wird, spricht gegen den Verzehr von Bier rein gar nichts. Leider verfügt Bier aber auch über einen negativen Punkt, welcher sich Alkohol nennt und somit das Bier zu einem Suchtmittel anschwellen lässt. Bedenken Sie beim nächsten übermäßigen Bierkonsum, dass das Wohlbefinden am nächsten Tag drastisch sinkt. Dennoch haben ein bis zwei Bier auf einer Party oder Feier noch keinem geschadet.